Gewiss, die Jesuiten brechen alle Maßstäbe, da ihre Präsenz als Theologen, Kanonisten, Bibelwissenschaftler, Mariologen, Missionare, Exerzitienleiter, Moraltheologen, Historiker und sogar Heilige – was das Wichtigste wäre – überaus reichhaltig ist. Und sogar als Mathematiker, Physiker, Romanciers, Dichter… Aber in allen anderen Instituten gab es durchaus mehr als bemerkenswerte Figuren, wie zum Beispiel jener Kardinal Vives y Tutó, den man in Rom Vives e tutto nannte.
Gewiss, mir fällt kein Name eines auch nur minimal hervorragenden Salesianers ein, aber ich bin sicher, dass das eher meiner Unwissenheit als der Nichtexistenz zuzuschreiben ist.
Und worauf beruht dieser Einschub, den manche für etwas künstlich halten könnten? Nun, ich erkläre es. Ich bin auf einen Titel des hochangesehenen claretianischen Mariologen Narciso García Garcés gestoßen, eines der hervorragendsten Mariologen unter den hochgradig hervorragenden Spaniern des vergangenen Jahrhunderts. Der Titel (1940) ist nämlich so eindeutig: „Mater Corredemptrix“. Die Claretianer sollten ihm ein Exemplar an den unverschämten Trucho schicken. Vielleicht lernt er etwas von García Garcés.