Papst Leo XIV hat am 13. April seine apostolische Reise nach Afrika begonnen, mit Stationen in Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea, ein Itinerar, das der Papst selbst als das erste seines Pontifikats geplant hatte.
Während des Flugs zwischen Rom und Algier wandte sich der Heilige Vater an die anwesenden Journalisten und erklärte die Bedeutung der Reise und ihre Verbindung zur Figur des heiligen Augustinus.
„Diese Reise, die aus verschiedenen Gründen sehr besonders ist, sollte die erste des Pontifikats sein“, betonte er und erinnerte daran, dass er bereits im vergangenen Jahr seinen Wunsch geäußert hatte, sein Ministerium mit einem Besuch auf dem afrikanischen Kontinent zu beginnen.
Die Figur des heiligen Augustinus als Achse der Reise
Der Papst betonte die Bedeutung Algeriens als Land, das mit dem heiligen Augustinus verbunden ist, dessen Figur er in den Mittelpunkt dieser Reise stellt. „Ich freue mich sehr, das Land des heiligen Augustinus erneut zu besuchen“, sagte er.
Leo XIV hob zudem den Wert des Heiligen als Referenz für den Dialog zwischen den Religionen hervor: „Der heilige Augustinus bietet eine sehr wichtige Brücke im interreligiösen Dialog“.
Der Pontifex wird unter anderem die Stadt Hippo —heutiges Annaba— besuchen, wo der heilige Augustinus Bischof war.
Eine Botschaft, die auf Frieden und Versöhnung ausgerichtet ist
In seiner Ansprache erklärte der Papst, dass die Reise das Ziel habe, eine gemeinsame Botschaft für die Kirche und die internationale Gemeinschaft zu stärken. „Wir müssen immer Brücken suchen, um Frieden und Versöhnung aufzubauen“, betonte er.
In dieser Richtung fügte er hinzu, dass die Reise „eine sehr wertvolle Gelegenheit darstellt, Frieden, Versöhnung, Respekt und Rücksichtnahme auf alle Völker zu fördern“.
Der Heilige Vater beendete seinen Gruß, indem er den Journalisten dankte, die ihn auf dem Flug begleiten.