Evangelium des Tages 12. April 2026 – Johannes 20, 19-31

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Apostelgeschichte 

Apg 2, 42-47

In den ersten Tagen der Kirche waren alle Getauften beständig im Hören auf die Lehre der Apostel, in der brüderlichen Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Alle Menschen waren voll Staunen und Furcht, als sie die Wunder und Zeichen sahen, die die Apostel in Jerusalem wirkten.

Alle Gläubigen lebten vereint zusammen und hatten alles gemeinsam. Die, die Grundbesitz oder Häuser besaßen, verkauften sie und verteilten den Erlös unter alle, je nach den Bedürfnissen eines jeden. Jeden Tag versammelten sie sich im Tempel, und in den Häusern brachen sie das Brot und nahmen gemeinsam die Mahlzeit ein, voller Freude und Einfachheit des Herzens. Sie lobten Gott, und das ganze Volk schätzte sie. Und der Herr fügte

Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus

1 Petr 1, 3-9

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus; durch seine große Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren zur lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das im Himmel aufbewahrt ist für euch. Durch euren Glauben bewahrt er euch durch seine Kraft zur Rettung, die am Ende der Zeit offenbart werden soll.

Darum jubelt, auch wenn ihr jetzt eine Zeitlang in mancherlei Versuchungen leiden müsst, damit euer Glaube als etwas Kostbareres als Gold, das ja durch Feuer geprüft wird, gefunden werde, zum Ruhm und zur Ehre und zur Verherrlichung bei der Offenbarung Jesu Christi. Ihn habt ihr nicht gesehen und doch liebt ihr ihn; an ihn glaubt ihr jetzt, ohne ihn zu sehen, und jubelt in unaussprechlicher und verherrlichter Freude, da ihr erlangt die Vollendung des Glaubens, die Rettung eurer Seelen.



Evangelium

Lesung vom heiligem Evangelium nach Johannes

Joh 20, 19-31

Am Abend des Ostertages, als die Türen verschlossen waren, in dessen Haus die Jünger versammelt waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: „Friede sei mit euch!“ Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.

Jesus sagte nun wieder zu ihnen: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Nach diesen Worten hauchte er sie an und sagte zu ihnen: „Nehmet den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie aber behaltet, dem sind sie behalten.“

Thomas, einer der Zwölf, der Dydimos genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger nun sagten zu ihm: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Er aber sprach zu ihnen: „Wenn ich nicht sehe in seinen Händen die Male der Nägel und stecke meinen Finger in die Male der Nägel und lege meine Hand in seine Seite, glaube ich nicht.“

Acht Tage später waren die Jünger wieder im Haus versammelt, und Thomas war bei ihnen. Obwohl die Türen verschlossen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: „Friede sei mit euch!“ Dann sagte er zu Thomas: „Strecke deinen Finger hierher und sieh meine Hände und bringe deine Hand her und lege sie in meine Seite; und sei nicht ungläubig, sondern gläubig.“ Thomas antwortete und sprach zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus sprach zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

Viele andere Zeichen hat Jesus getan vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und dass ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

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