Die Vorbereitungen für den apostolischen Besuch von León XIV in Äquatorialguinea, der für den 21. bis 23. April geplant ist, sind in die abschließende Phase eingetreten. Die Reise, die die erste des Papstes auf dem afrikanischen Kontinent sein wird, wird eine umfangreiche Delegation des Heiligen Stuhls umfassen, darunter mehrere Kardinäle wie Robert Sarah, und wird hauptsächlich in Malabo, Mongomo und Bata stattfinden.
Eine bedeutende Präsenz in der päpstlichen Begleitung
Laut EWTN News gehören zu den Begleitern des Papstes der Staatssekretär, der Kardinal Pietro Parolin, und der Kardinal Luis Antonio Tagle sowie andere relevante Figuren der römischen Kurie. Hervorzuheben ist die Präsenz des Kardinals Sarah, emeritierter Präfekt des Dikasteriums für den Gottesdienst.
Zu dieser Delegation stoßen Verantwortliche aus verschiedenen Dikasterien und dem Team für die päpstlichen Reisen. Zudem ist die Teilnahme von mehr als 40 Bischöfen aus Ländern Zentralafrikas vorgesehen, was den regionalen Charakter des Treffens verstärkt und es zu einer Referenz für die Kirche auf dem Kontinent macht.
Der Kardinal Sarah im afrikanischen Kontext
Als ehemaliger Erzbischof von Conakry in Guinea entwickelte der Kardinal Robert Sarah einen großen Teil seines Ministeriums in einem Kontext starker politischer Druck auf die Kirche während der Diktatur von Sékou Touré. Mit nur 34 Jahren ernannt, musste er das kirchliche Leben in einer Situation von Verfolgung und staatlicher Kontrolle aufrechterhalten, was seinen pastoralen Profil entscheidend prägte.
Diese Erfahrung, geschmiedet in einer Minderheitskirche und unter ständigen Spannungen, erklärt in hohem Maße seinen späteren Werdegang. Schon in Rom, wo er relevante Verantwortungen in der Kurie übernahm, behält er immer eine erkennbare Stimme, insbesondere in Fragen wie Liturgie, geistliches Leben und Verteidigung der christlichen Identität.
Weit entfernt davon, seinen Band zu Afrika zu verwässern, hat seine internationale Projektion ihn zu einer Referenzfigur für viele Bischöfe und Gläubige des Kontinents gefestigt, in einem Moment, in dem die afrikanische Kirche an Gewicht innerhalb der gesamten universalen Kirche gewinnt.
Ein Programm, das auf das Leben der Kirche ausgerichtet ist
In Übereinstimmung mit diesem Ansatz verbindet der geplante Reiseplan institutionelle Treffen mit einer klar pastoralen Agenda. Der Papst wird in Malabo empfangen, wo er Treffen mit Behörden und Vertretern der Gesellschaft abhält, aber auch Kranke, Jugendliche und Familien besucht.
Anschließend wird er in Mongomo die Eucharistie in der Basílica de la Inmaculada Concepción feiern, bevor er nach Bata reist, wo er ein Gefängnis besucht und an Veranstaltungen zur Erinnerung an die Opfer der Explosion von 2021 teilnimmt.
Ein erster Schritt in Afrika
Der Besuch wird in Malabo mit einer abschließenden Messe vor der Rückkehr nach Rom enden. Auf diese Weise markiert die Reise nicht nur den ersten direkten Kontakt von León XIV mit der afrikanischen Kirche, sondern weist bereits auf die Relevanz hin, die der Kontinent in seinem Pontifikat haben kann.