Evangelium des Tages 5. April 2026 – Johannes 20, 1-9

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Apostelgeschichte

Apostelgeschichte 10, 34a. 37-43

In jenen Tagen nahm Petrus das Wort und sprach: „Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, was seinen Anfang nahm in Galiläa nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft ausgerüstet hat, und wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die dem Teufel verfallen waren, weil Gott mit ihm war.

Wir sind Zeugen von allem, was er in Judäa und in Jerusalem getan hat. Sie töteten ihn, indem sie ihn ans Kreuz hängten, aber Gott erweckte ihn am dritten Tag und ließ ihn sehen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von ihm vorher bestellten Zeugen: uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung von den Toten.

Er befahl uns, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott eingesetzt ist zum Richter über Lebende und Tote. Alle Propheten stimmen darin überein, dass alle, die an ihn glauben, durch ihn Vergebung der Sünden erlangen.“

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 

Kolosser 3, 1-4

Brüder: Da ihr nun mit Christus auferstanden seid, sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Richtet euer Herz auf das Himmlische und nicht auf das Irdische. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn Christus, euer Leben, erscheint, dann werdet auch ihr mit ihm erscheinen in Herrlichkeit.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Johannes 20, 1-9

Am ersten Tag der Woche kam Maria Magdalena frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah den Stein vom Grab weggewälzt. Sie lief zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: „Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.“

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und gingen zum Grab. Sie liefen beide zusammen, aber der andere Jünger lief voraus schneller als Petrus und kam zuerst zum Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinentücher liegen, ging aber nicht hinein.

Da kam auch Simon Petrus, der ihm folgte, und ging in das Grab. Er sah die Leinentücher liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gewesen war; es lag nicht bei den Leinentüchern, sondern zusammengefaltet an einem besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst zum Grab gekommen war, hinein; und er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.

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