Am Karfreitag, während die Kirche das Leiden des Herrn gedenkt, hat Papst Leo XIV Telefonate mit den Präsidenten von Israel und der Ukraine geführt, in denen er auf die Dringlichkeit hingewiesen hat, den bewaffneten Konflikten ein Ende zu setzen und auf einen stabilen Frieden hinzuarbeiten, der auf der Achtung des Völkerrechts und dem Schutz der Zivilbevölkerung basiert.
Anruf beim Präsidenten von Israel: Wiederaufnahme des Dialogs
Wie der Heilige Stuhl mitgeteilt hat, sprach der Pontifex mit dem Präsidenten des Staates Israel, Isaac Herzog, anlässlich der Osterfeierlichkeiten.
Während des Gesprächs wurde die Notwendigkeit betont, „alle möglichen Kanäle des diplomatischen Dialogs“ wieder zu öffnen, um dem schweren laufenden Konflikt ein Ende zu setzen und einen „gerechten und dauerhaften“ Frieden im Nahen Osten zu erreichen.
Darüber hinaus betonte der Papst die Bedeutung des Schutzes der Zivilbevölkerung und die Förderung der Achtung des Völker- und Humanitären Rechts in einem Kontext, der von Gewalt und Leid geprägt ist.
Ukraine: Nähe zum Volk und humanitäre Dringlichkeit
Der Heilige Vater führte auch ein Telefonat mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, dem er seine besten Wünsche für die Osterzeit übermittelte und seine Nähe zum ukrainischen Volk ausdrückte.
Während des Dialogs sprachen beide über die humanitäre Situation, die aus dem Krieg resultiert, und hoben die Dringlichkeit hervor, sicherzustellen, dass die notwendige Hilfe zu denen gelangt, die unter den Folgen des Konflikts leiden.
Freilassung von Gefangenen und Ende der Feindseligkeiten
In dem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten wurde auch auf laufende Initiativen zur Förderung humanitärer Maßnahmen hingewiesen, insbesondere im Hinblick auf die Freilassung von Gefangenen.
Der Papst äußerte zudem seine Hoffnung, dass durch das Engagement und die Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft so bald wie möglich der Waffenstillstand erreicht und ein „gerechter und dauerhafter“ Frieden erlangt wird.