Madrid versammelt seine digitalen Missionare, um seine Strategie vor dem Besuch des Papstes zu koordinieren.

Madrid versammelt seine digitalen Missionare, um seine Strategie vor dem Besuch des Papstes zu koordinieren.

Die Erzdiözese Madrid hat dieses Wochenende digitale Missionare und Verantwortliche für Pfarrnetzwerke zusammengebracht, um den bevorstehenden Besuch von Papst Leo XIV vorzubereiten, in einem Treffen, das darauf abzielt, die Präsenz der Kirche im digitalen Bereich zu koordinieren.

Gemäß der Erzdiözese selbst dienten die Tage der Reflexion über die Evangelisation in sozialen Netzwerken und der Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie im Hinblick auf den für Juni geplanten Papstbesuch.

Ein pastorales Ansatz, der auf „weiden“ zentriert ist

Während des Treffens betonte Kardinal José Cobo, dass die digitale Mission nicht darauf ausgerichtet sein sollte, „Lärm zu machen“ oder Follower zu gewinnen, sondern zu „weiden“, das heißt, zu sorgen, zu begleiten und Gemeinschaft zu schaffen.

Der Vorschlag unterstreicht eine pastorale Dimension der Kommunikation, die die rein mediale Logik oder Konfrontation in Netzwerken vermeiden möchte.

Die Auswahl der Teilnehmer, eine offene Frage

Jenseits des Inhalts des Treffens lässt die Einladung das Kriterium für die Auswahl der Teilnehmer unklar.

Im katholischen digitalen Bereich gibt es Priester und Schöpfer mit einer etablierten Präsenz und großen Zielgruppen, die nicht an diesen Tagen teilgenommen haben. Eine Abwesenheit, die auf einen hauptsächlich institutionellen Ansatz hinweist.

Einheit und Koordination in der digitalen Mission

In der Hauptvortrag hielt Msgr. Lucio Adrián Ruiz vom Dikasterium für Kommunikation die Notwendigkeit einer koordinierten Aktion fest und warnte vor individuellen Dynamiken, die die Mission fragmentieren könnten.

„Niemand ist ein Einzeltäter in der Kirche“, betonte er und insistierte auf der Bedeutung der Einheit als Bedingung für eine effektive kirchliche Kommunikation.

Eine Strategie in Entwicklung

Die Tage umfassten Arbeitsgruppen zu Erzählung, Redaktionskalender und geteilten Ressourcen sowie ein Panel mit Erfahrungen von verschiedenen Profilen in Netzwerken.

Das Ziel ist es, gemäß der Erzdiözese, zu einer besser koordinierten Kommunikation im Hinblick auf den Papstbesuch voranzukommen.

Gleichzeitig wirft das Treffen eine grundlegende Frage auf: Wie man diejenigen in diese Strategie integriert, die bereits eine größere Reichweite im digitalen Bereich haben.

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