Die Kustodie des Heiligen Landes klärt die Situation des Heiligen Grabes angesichts der Zugangsbeschränkungen auf.

Die Kustodie des Heiligen Landes klärt die Situation des Heiligen Grabes angesichts der Zugangsbeschränkungen auf.
Jerusalem / Israel - 2017/10/11: Church of the Holy Sepulchre interior with XII century Chapel of Saint Helena in Christian Quarter of historic Old City of Jerusalem

Die Custodia des Heiligen Landes hat eine offizielle Erklärung veröffentlicht, um die Situation in der Basilika des Heiligen Grabes zu klären, nach der Verbreitung von Informationen über ihre Schließung und die Feier der kommenden Liturgien der Karwoche.

Die Feiern gehen trotz der Einschränkungen weiter

Wie die Custodia in ihrer Erklärung erläutert, hat die franziskanische Gemeinschaft im Heiligen Grab zu keinem Zeitpunkt die Feier der Riten, Prozessionen und liturgischen Gebete unterbrochen, die gemäß dem Status Quo fortgesetzt werden.

Obwohl der Zutritt der Gläubigen zur Basilika derzeit aus Sicherheitsgründen eingeschränkt ist, setzt sich das Gebet in den Heiligen Stätten ununterbrochen fort.

Ständige Präsenz im Namen der gesamten Kirche

Die Custodia betont, dass ihre säkulare Präsenz einen repräsentativen Charakter für die gesamte Kirche hat und täglich Gebet für das Wohl der gesamten Menschheit anbietet.

Im aktuellen Kontext, geprägt von Gewalt und Konflikt, zielt diese Präsenz darauf ab, den Glauben und die Hoffnung der Gläubigen sichtbar zu machen und ein kontinuierliches Gebet für Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern aufrechtzuerhalten.

Ungewissheit über die Feiern der Karwoche

Bezüglich der Feiern der kommenden Karwoche erkennt die Custodia an, dass derzeit keine Vorhersagen möglich sind.

Die religiösen Autoritäten führen einen kontinuierlichen Dialog sowohl mit den zivilen Behörden als auch mit den anderen Kirchen, die für das Heilige Grab verantwortlich sind. Die Entscheidungen werden offiziell mitgeteilt, sobald klare Anweisungen vorliegen.

Aufruf zum Gebet für den Frieden

In ihrer Erklärung lädt die Custodia des Heiligen Landes alle Gläubigen ein, sich im Gebet zu vereinen, damit der Krieg und die Gewalt aufhören und Wege des Dialogs sowie verantwortungsvolle politische Lösungen geöffnet werden.

Der Text schließt mit der Erinnerung, dass nur durch Diplomatie und Verständigung ein gerechter und dauerhafter Frieden aufgebaut werden kann.

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