Evangelium des Tages 20. März 2026 – Joh 7,1-2

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Weisheit

Weisheit 2, 1. 12-22

Die Gottlosen sprachen untereinander und dachten irre:
„Laßt uns den Gerechten fangen,
denn er ist uns lästig und widersetzt sich, was wir tun;
er wirft uns unsere Übertretung des Gesetzes vor,
er tadelt uns für die Sünden gegen die Erziehung,
in der wir aufgewachsen sind.
Er gibt vor, Gott zu kennen,
und nennt sich Kind des Herrn.

Er ist uns zum lebendigen Vorwurf geworden
für unser Denken,
und sein Anblick ist unerträglich,
weil er einen anderen Lebenswandel führt
als die anderen
und sein Verhalten ist fremdartig.
Er hält uns für unechte Münzen
und weicht unserem Leben aus wie Unrat.
Er preist das Los der Gerechten selig
und rühmt sich, Gott zum Vater zu haben.

Laßt uns sehen, ob seine Worte wahr sind,
und prüfen, was ihm in seinem Ende geschieht.
Wenn der Gerechte wirklich Gottes Sohn ist,
wird Gott ihm helfen und ihn aus der Hand seiner Feinde erretten.
Laßt uns ihn zur Demütigung und Qual mißhandeln,
um seine Sanftmut und seine Standhaftigkeit zu prüfen.
Laßt uns ihn zu einem schmählichen Tod verurteilen,
denn er behauptet, er habe einen Beschützer.“

So denken die Gottlosen, doch sie täuschen sich;
ihre Bosheit blendet sie.
Sie erkennen die verborgenen Pläne Gottes nicht,
sie hoffen nicht auf den Lohn der Heiligkeit,
sie glauben nicht an die Belohnung des tadellosen Lebens.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 

Johannes 7, 1-2. 10. 25-30

In jener Zeit wandelte Jesus in Galiläa umher. Denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden danach trachteten, ihn zu töten. Das Laubhüttenfest der Juden war nahe.

Als seine Brüder zur Feier nach Jerusalem hinaufgezogen waren, ging auch Jesus hinauf, nicht öffentlich, sondern so, als ob er sich verbergen wollte. Da sagten einige aus Jerusalem: „Ist das nicht der, den sie zu töten suchen? Und siehe, er redet frei und öffentlich, und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die Oberen wirklich erkannt, daß er der Christus ist? Doch von diesem wissen wir, woher er ist; wenn aber der Christus kommt, weiß niemand, woher er ist.“

Da lehrte Jesus im Tempel und rief: „Ihr kennt mich und wißt, woher ich bin? Doch ich bin nicht aus mir selbst gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat; den aber kennt ihr nicht. Ich kenne ihn, denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt.“ Da suchten sie ihn zu verhaften; aber niemand legte Hand an ihn, weil seine Stunde noch nicht gekommen war.

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