Evangelium des Tages 18. März 2026 – Johannes 5, 17-30

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jesaja

Jesaja 49, 8-15

So spricht der Herr:
„Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört,
am Tag des Heils dir geholfen.
Ich habe dich gebildet und dir den Auftrag gegeben, Bund des Volkes zu sein:
die Ländereien wiederherzustellen,
die zerstörten Städte wieder zu bewohnen,
zu den Gefangenen zu sagen: ‚Geht heraus‘,
und zu denen, die in der Finsternis sind: ‚Kommt ans Licht‘.

Sie werden weiden auf allen Wegen,
auf allen kahlen Höhen finden sie Weide.
Sie werden weder Hunger noch Durst leiden,
weder Sonnenschein noch Hitze werden sie plagen,
denn der sich ihrer erbarmt,
wird sie zu den Wasserquellen führen.
Ich werde alle Berge zu Straßen machen
und auf meinen Wegen werden Anhöhen aufgeschüttet.

Seht: Diese kommen von ferne;
jene vom Norden und vom Westen,
und andere aus dem Land Sinim.

Jauchzt, Himmel, und freue dich, Erde;
brecht aus in Jubel, ihr Berge,
denn der Herr tröstet sein Volk
und erbarmt sich der Bedrängten.
Zion hatte gesagt: ‚Der Herr hat mich verlassen,
der Herr hat meiner vergessen.‘
Kann eine Mutter ihre eigene Brut vergessen
und sich nicht mehr erbarmen über den Sohn ihres Leibes?
Selbst wenn eine Mutter vergisst,
ich werde dich nicht vergessen“,
spricht der allmächtige Herr.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 

Johannes 5, 17-30

In jener Zeit sagte Jesus zu den Juden, die ihn verfolgten, weil er Heilungen am Sabbat vornahm: „Mein Vater wirkt bis heute, und ich wirke auch.“ Darum trachteten die Juden noch mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater sieht tun; denn was dieser tut, das tut der Sohn ebenso. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut; und er wird ihm noch größere Werke zeigen als diese, damit ihr euch verwundert. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und zum Leben erweckt, so erweckt auch der Sohn zum Leben, wen er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgegangen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben. Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben; und er hat ihm die Macht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.

Wundert euch darüber nicht; denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und hervorkommen: Die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meine eigene Willkür suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren