Evangelium des Tages 16. März 2026 – Joh 4,43-54

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jesaja 

Jesaja 65, 17-21

Das sagt der Herr:
„Siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde;
an das Frühere wird nicht mehr gedacht,
es wird nicht mehr ins Herz kommen.

Dann werdet ihr euch freuen und jubeln allezeit
über das, was ich schaffe:
Ich mache Jerusalem zum Jubel
und mein Volk zur Wonne.
Ich will über Jerusalem jubeln
und mich an meinem Volk freuen.
Es wird kein Geschrei mehr darin gehört werden
und kein Weinen mehr.

Es wird nicht mehr geschehen,
dass jemand als Kind stirbt,
noch dass ein Greis seine Tage nicht erfüllt;
denn wer hundert Jahre alt stirbt,
der gilt als verflucht.
Sie bauen Häuser und bewohnen sie,
sie pflanzen Weinberge und genießen ihre Früchte“.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 

Johannes 4, 43-54

In jener Zeit verließ Jesus Samarien und ging nach Galiläa. Er selbst hatte bezeugt, dass ein Prophet in seiner Vaterstadt keine Achtung findet. Als er nach Galiläa kam, empfingen ihn die Galiläer gut, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem während des Festes getan hatte; denn auch sie waren beim Fest gewesen.

Er kam wiederum nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. Es war aber ein Hofbeamter da, dessen Sohn in Kafarnaum krank lag. Als er hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen sei, ging er zu ihm hinauf und bat ihn, hinunterzukommen und seinen Sohn zu heilen, denn dieser lag im Sterben. Jesus sprach zu ihm: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“ Der Hofbeamte bat ihn: „Herr, komm hinunter, bevor mein Kind stirbt!“ Jesus antwortete ihm: „Geh hin, dein Sohn lebt!“

Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg. Als er schon hinunterging, kamen ihm seine Knechte entgegen und berichteten, dass sein Sohn am Leben sei. Er fragte sie, wann es dem Kind besser gegangen sei. Sie antworteten: „Gestern um die siebte Stunde wich das Fieber von ihm.“ Da erkannte der Vater, dass es zu dieser Stunde gewesen war, als Jesus zu ihm gesagt hatte: ‚Dein Sohn lebt!‘, und er glaubte samt seinem ganzen Haus.

Das war das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa gekommen war.

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