Der «ökumenische Harry-Potter-Gottesdienst» fand in einer deutschen Kirche trotz Protesten statt

Der «ökumenische Harry-Potter-Gottesdienst» fand in einer deutschen Kirche trotz Protesten statt

El kontroverse „ökumenische Harry-Potter-Gottesdienst“, der in einer deutschen Kirche abgehalten wurde, fand schließlich am 28. Februar statt, trotz der Kritik und der von Gläubigen initiierten Petition, die die Absage des Events forderte.

Wie die Gemeinde St. Dionysius-Herne berichtete, fand der Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche in der deutschen Stadt Herne statt, wo der Tempel über mehrere Tage in eine „Erlebniskirche“ verwandelt wurde, inspiriert vom Universum der literarischen Saga von J. K. Rowling.

Ein Event, das bereits für Kontroversen gesorgt hatte

Die Ankündigung des Gottesdienstes löste Wochen vor seiner Durchführung Kontroversen aus. Er war als „ökumenischer Wortgottesdienst“ inspiriert von Harry Potter konzipiert, mit expliziten Bezügen zur Fantasiewelt der beliebten Fiktionssaga.

Verschiedene Gläubige und katholische Vereinigungen kritisierten die Nutzung eines geweihten Tempels für eine thematische Veranstaltung, die mit einem fiktiven Werk mit magischen Elementen verbunden ist, das als unvereinbar mit dem heiligen Charakter des Ortes gilt.

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Der Widerstand mündete in einer öffentlichen Kampagne, die von der Gruppe Christkönigtum initiiert wurde und das Versenden von Nachrichten an kirchliche Behörden zur Forderung der Absage des Gottesdienstes förderte. Laut den Organisatoren der Kampagne wurden mehr als 500 Mitteilungen an diözesane Verantwortliche gesendet, in denen Bedenken zum Event geäußert wurden.

Trotz der Proteste wurde die Veranstaltung nicht abgesagt.

 

Eine Kirche, die in einen Themenraum umgewandelt wurde

Wie die Gemeinde berichtet, wurde das Innere des Tempels für das Event über drei Tage hinweg verändert: Bänke wurden umgestellt, Dekorationselemente installiert und eine Atmosphäre vorbereitet, die vom narrativen Universum von Harry Potter inspiriert ist.

Am 28. Februar strömen Hunderte von Menschen in die Kirche, wo sie besondere Beleuchtung, Musik, partizipative Aktivitäten und visuelle Bezüge zur literarischen Saga vor Beginn des religiösen Gottesdienstes vorfanden.

Lektüren aus der Saga während des Gottesdienstes

Der ökumenische Gottesdienst begann um 18:00 Uhr.

Während der Feier las die Schauspielerin Inga Stück einen Auszug aus dem dritten Band der Harry-Potter-Reihe, während die protestantischen Pastorinnen Melanie Jansen und Katja Lueg zusammen mit der pastoralen Mitarbeiterin Bettina Aust (katholisch) Reflexionen vorstellten, die die literarischen Motive des Werks mit Texten der Heiligen Schrift in Verbindung brachten.

Die Feier umfasste auch die Interpretation von Melodien aus den Harry-Potter-Filmen durch das Kammerorchester der evangelischen Gemeinde Haranni.

Die Organisatoren präsentierten die Initiative stolz als Versuch, Bezüge zur Popkultur zu nutzen, um die christliche Botschaft Menschen näherzubringen, die von der Kirche entfernt sind.

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