Evangelium des Tages 10. März 2026 – Matthäus 18,21-35

Erste Lesung

Daniel 3, 25. 34-43

In jener Zeit betete Asarja zum Herrn und sprach:
„Herr, unser Gott, verlass uns nimmermehr;
zerbrich deinetwegen deines Namens nicht deinen Bund;
entziehe uns nicht deine Barmherzigkeit,
um Abrahams willen, deines Freundes,
um Isaaks willen, deines Knechtes,
um Jakobs willen, deines Heiligen,
dem du verheißen hast, ihre Nachkommen zu mehren,
wie die Sterne am Himmel und den Sand am Ufer des Meeres.

Nun aber, Herr, sind wir verkleinert
vor den anderen Völkern
und gedemütigt auf dem ganzen Erdboden,
um unserer Sünden willen.
Nun haben wir keinen Fürsten, keinen Obersten, keinen Propheten mehr;
kein Brandopfer, kein Opfer, kein Speisopfer, kein Räucherwerk;
keinen Ort, an dem wir dir die Erstlinge darbringen und deine Barmherzigkeit erlangen könnten.
Darum nimm unser zerknirschtes Herz an
und unseren gedemütigten Geist,
wie ein Opfer von Widdern und Stieren,
wie tausend gemästete Lämmer.
Das sei heute unser Opfer
und sei vor dir vollkommen,
denn die auf dich vertrauen, werden nicht zuschanden.
Nun wollen wir dir von ganzem Herzen folgen;
wir ehren dich und wollen dich suchen;
lass uns nicht zuschanden werden.
Behandle uns nach deiner Güte
und deiner großen Barmherzigkeit.
Rette uns durch deine Wunder
und gib Ehre deinem Namen“.



Evangelium

Mateo 18, 21-35

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: „Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er an mir sündigt? Bis zu siebenmal?“ Jesus antwortete: „Nicht nur bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.“

Darauf sagte Jesus: „Deshalb gleicht das Reich der Himmel einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Als er anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete. Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und so die Schuld zu bezahlen. Der Knecht aber fiel vor ihm nieder, bat ihn und sprach: ‚Hab Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen.‘ Der Herr aber hatte Erbarmen mit dem Knecht, ließ ihn gehen und erließ ihm die Schuld.

Kaum aber war jener Knecht hinausgegangen, traf er einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sprach: ‚Bezahle, was du mir schuldig bist!‘ Der Mitknecht aber fiel vor ihm nieder, bat ihn und sprach: ‚Hab Geduld mit mir, ich will dir bezahlen.‘ Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe.

Als aber die übrigen Knechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. Da rief ihn der Herr zu sich und spricht: ‚Du böser Knecht! All jene Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest. Solltest du nicht auch dich deines Mitknechtes erbarmen, wie ich mich deiner erbarmt habe?‘ Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er bezahlt habe, was er ihm schuldig war.

So wird auch mein himmlischer Vater mit euch verfahren, wenn ihr nicht einander von Herzen vergebt.“

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