Der Vatikan hat das offizielle Programm der apostolischen Reise veröffentlicht, die Papst Leo XIV am 28. März zum Fürstentum Monaco unternehmen wird, ein eintägiger Besuch, der den Beginn seiner angekündigten Reisen für den ersten Teil des Jahres 2026 markieren wird.
Wie die Heilige Stuhl vor Wochen angekündigt hat, wird die Reise nach Monaco die internationalen Reisen des Pontifex in diesem Jahr einleiten und an den Vorabend der Heiligen Woche stattfinden, vor anderen geplanten Besuchen in mehreren afrikanischen Ländern im April und in Spanien im Juni.
Ein Besuch mit pastoraler und institutioneller Dimension
Der Besuch erfolgt auf Einladung der Behörden des Fürstentums und des Erzbischofs von Monaco und wird institutionelle Treffen mit Feiern und pastoralen Aktivitäten mit der katholischen Gemeinde des Landes verbinden.
Laut dem vom Vatikan veröffentlichten Programm wird der Pontifex um 7:00 Uhr vom Helikopterlandeplatz der Vatikanstadt abfliegen und um 9:00 Uhr in Monaco eintreffen, nach einer Fahrt von etwa zwei Stunden per Hubschrauber.
Bei seiner Ankunft wird die offizielle Begrüßungszeremonie im Fürstenpalast stattfinden, gefolgt von einem Höflichkeitsbesuch beim Prinzen Albert II., bei dem der Papst eine Begrüßung richten wird.
Treffen mit der lokalen Kirche und den Jugendlichen
Die Agenda wird mit einem Treffen mit der katholischen Gemeinde in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis fortgesetzt, wo Leo XIV eine Homilie an die Gläubigen des Fürstentums richten wird.
Danach wird der Pontifex sich mit Jugendlichen und Katechumenen vor der Kirche Santa Devota treffen, einer der markantesten Tempel von Monaco und traditionellem Ort der Verehrung des Landes.
Die Heilige Messe, zentraler Akt der Reise
Am Nachmittag wird der Papst die Heilige Messe im Stade Louis II. feiern, der Hauptliturgie des Tages und dem Höhepunkt der apostolischen Reise.
Nach der offiziellen Abschiedszeremonie am Helikopterlandeplatz des Fürstentums wird der Pontifex nach Rom zurückkehren, mit geplanter Ankunft am späten Nachmittag.
Der Besuch hat zudem eine besondere Bedeutung für den kleinen mediterranen Staat, wo der Katholizismus Teil der historischen Identität des Landes ist und eine enge Beziehung zur Heiligen Stuhl unterhält.