27 Seminaristen der Priesterbruderschaft St. Peter empfangen die niederen Weihen in Bayern

27 Seminaristen der Priesterbruderschaft St. Peter empfangen die niederen Weihen in Bayern

Siebenundzwanzig Seminaristen der Priesterbruderschaft St. Peter (FSSP) haben am 7. März einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zum Priestertum getan, indem sie die niederen Weihen in einer Zeremonie in der Pfarrkirche von Gestratz in Bayern (Deutschland) empfingen.

Wie das Priesterseminar Saint-Pierre in Wigratzbad berichtete, erhielten die Kandidaten die Weihen zum Pförtner, Leser, Exorzist und Akolyth, traditionelle Ämter, die Teil des Ausbildungsweges vor der Priesterweihe sind.

Die Zeremonie wurde von Monsignore Wolfgang Haas, emeritierter Erzbischof von Vaduz (Liechtenstein), geleitet, der die Weihen den Seminaristen in dieser Ortschaft in der Nähe des internationalen Seminars der Priesterbruderschaft St. Peter verlieh.

Ein weiterer Schritt in der priesterlichen Ausbildung

Die niederen Weihen waren historisch Teil des Vorbereitungsprozesses zum Priestertum in der lateinischen Kirche. Obwohl sie nach den liturgischen Reformen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht mehr allgemein verliehen wurden, bleiben sie Teil der Ausbildung in Instituten, die die traditionelle Liturgie feiern.

Wigratzbad, eines der großen Seminare der Tradition

Das Seminar in Wigratzbad, gelegen in Bayern, ist eines der Hauptzentren der Ausbildung der Priesterbruderschaft St. Peter in Europa. Dort werden Priester für Apostolate in verschiedenen Ländern vorbereitet, in denen die Heilige Messe nach dem Missale von 1962 gefeiert wird.

Die Bruderschaft, gegründet 1988 und in voller Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl, verfügt über Seminare in Europa und den USA und hat sich zu einer der traditionellen Gemeinschaften mit der größten Anzahl an Berufungen in der Kirche entwickelt.

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