Evangelium des Tages 8. März 2026 – Johannes 4, 5-15

Erste Lesung

Erste Lesung Lesung aus dem Buch Exodus

Erste Lesung

Ex 17, 3-7

In jenen Tagen murrte das Volk gegen Mose, weil es von Durst gequält wurde, und sagte: „Warum hast du uns aus Ägypten heraufgeführt? Um uns, unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben zu lassen?“ Mose rief zum Herrn und sprach: „Was soll ich mit diesem Volk tun? Es ist nicht mehr lange, und sie steinigen mich.“ Der Herr antwortete Mose: „Geh vor das Volk hin und nimm einige der Ältesten Israels mit dir; nimm den Stab in deine Hand, mit dem du den Nil geschlagen hast, und geh! Siehe, ich will vor dir stehen auf dem Fels in Horeb. Du sollst den Fels schlagen, und es wird Wasser daraus hervorkommen, dass das Volk trinken kann.“

So tat Mose es vor den Augen der Ältesten Israels, und er nannte jenen Ort Massa und Meriba, weil die Söhne Israels haderten und weil sie den Herrn auf die Probe stellten mit den Worten: „Ist der Herr nun in unserer Mitte oder nicht?“

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Römer

Röm 5, 1-2. 5-8

Brüder und Schwestern: Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir durch den Glauben die Gnade erlangt, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung, die uns teilhaben lässt an der Herrlichkeit Gottes.

Und die Hoffnung lässt nicht zuschanden werden, denn Gottes Liebe ist in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Denn Christus ist für uns gestorben, als wir noch kraftlos waren, zur rechten Zeit für die Gottlosen.

Kaum wird jemand für einen Gerechten sterben wollen; vielleicht ist einer bereit, für einen Guten zu sterben. Gott aber hat seine Liebe zu uns darin bewiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Joh 4, 5-15. 19b-26. 39a. 40-42

In jener Zeit kam Jesus in eine Stadt Samarias namens Sychar, in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. Dort war Jakobs Brunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich einfach so an den Brunnenrand. Es war um die sechste Stunde.

Da kam eine samaritanische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: „Gib mir zu trinken!“ (Seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um etwas zu essen zu kaufen.) Die samaritanische Frau antwortete ihm: „Wie kannst du, ein Jude, von mir, einer Samariterin, zu trinken erbitten?“ (Denn die Juden verkehren nicht mit den Samaritern.) Jesus antwortete ihr: „Wüsstest du das Geschenk Gottes und wer es ist, der zu dir sagt: ‚Gib mir zu trinken!‘, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.“

Die Frau erwiderte ihm: „Herr, du hast nicht einmal, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief. Woher nimmst du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat, aus dem er selbst, seine Söhne und sein Vieh getrunken haben?“ Jesus antwortete ihr: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst haben. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie mehr Durst haben; sondern das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle, die ewiges Leben spendet.“

Die Frau sagte zu ihm: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um zu schöpfen. Ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott gedient, und ihr sagt, dass der Ort, an dem man Gott dienen muss, Jerusalem ist.“

Jesus sagte zu ihr: „Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, in der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen. Denn die Rettung kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn so sucht der Vater die Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“

Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, dass der Messias kommt (der Christus genannt wird). Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden.“ Jesus sagte zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

Viele Samariter aus jener Stadt glaubten an ihn um des Zeugnisses der Frau willen, die sagte: „Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.“ Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viele mehr glaubten um seines Wortes willen. Und sie sagten zu der Frau: „Wir glauben nicht mehr um deinetwillen, denn wir haben selbst gehört und erkennen, dass dieser wirklich der Retter der Welt ist.“

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