Dirigentes de la oposición cubana en el exilio firmaron en Miami el llamado „Acuerdo para la Liberación de Cuba“, eine Fahrplan, um dem kommunistischen Regime ein Ende zu setzen und freie Wahlen auf der Insel auszurufen. Die Initiative entsteht in einem Moment starker internationaler Druck auf die Regierung in Havanna und inmitten diskreter diplomatischer Bewegungen, in denen der Vatikan versucht, Kontakte zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba zu erleichtern.
Wie ACI Prensa berichtet, wurde das Abkommen am 2. März im Father Varela Hall des Nationalheiligtums Unserer Lieben Frau von der Caridad del Cobre, der Schutzpatronin Kubas, in Miami unterzeichnet.
Der Text wurde von den Koalitionen Asamblea de la Resistencia Cubana und Steps for Change sowie von Oppositionorganisationen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Insel unterzeichnet. Ihre Förderer präsentieren es als eine Allianz, die darauf abzielt, eine gemeinsame Strategie zu koordinieren, um dem bestehenden politischen System ein Ende zu setzen und die Demokratie im Land wiederherzustellen.
Zehn Punkte für eine neue Phase in Kuba
Das sogenannte „Abkommen für die Befreiung“ schlägt einen Fahrplan vor, der mehrere Phasen umfasst, die auf den Fall des Regimes, die Stabilisierung des Landes und seine anschließende Demokratisierung ausgerichtet sind.
Zu den zentralen Zielen des Dokuments gehören die Freilassung der politischen Gefangenen, die Demontage des repressiven Apparats der Kommunistischen Partei und die Schaffung einer provisorischen Regierung, die für eine zeitlich begrenzte Übergangsphase verantwortlich ist, die mit freien und mehrparteienbasierten Wahlen endet.
Die Befürworter des Abkommens betonen, dass es sich um einen konkreten Plan handelt, um nach Jahrzehnten des kommunistischen Regimes eine neue politische Periode auf der Insel zu eröffnen.
Ein internationaler Schauplatz, der immer angespannter wird
Die Initiative der kubanischen Exilierten fällt mit einem Moment wachsenden internationalen Drucks auf das Regime in Havanna zusammen. Washington hat die Energie-Sanktionen gegen die Insel verschärft, was den Kraftstoffmangel und die wirtschaftliche Krise verschlimmert hat.
Parallel dazu hat der US-Präsident Donald Trump anerkannt, dass seine Administration Kontakte im Zusammenhang mit der Situation in Kuba aufrechterhält, während US-Diplomaten darauf hingewiesen haben, dass das Land einen entscheidenden Moment für seine politische Zukunft durchlebt.
Der Vatikan versucht, den Dialog zu erleichtern
All dies geschieht, während der Vatikan diskrete diplomatische Kontakte im Zusammenhang mit der kubanischen Krise aufrechterhält. Quellen in der Nähe des Staatssekretariats haben bestätigt, dass der Heilige Stuhl versucht, Kommunikationskanäle zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba inmitten des Verschlechterung der Situation auf der Insel zu erleichtern.
Papst Leo XIV. hat öffentlich seine Besorgnis über die Zunahme der Spannungen zwischen Washington und Havanna zum Ausdruck gebracht und gefordert, einen aufrichtigen Dialog zu fördern, der weiteres Leid für das kubanische Volk vermeidet.