Evangelium des Tages 4. März 2026 – Matthäus 20, 17-28

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jeremia 

Jeremia 18, 18-20

In jenen Tagen sagten die Feinde des Propheten zueinander: „Kommt, lasst uns einen Fallstrick für Jeremia legen, denn es wird dem Priester nicht an Lehre fehlen, dem Weisen nicht an Rat und dem Propheten nicht an Offenbarung. Kommt, lasst uns ihn mit Worten angreifen und nicht auf seine Orakel achten“.

Jeremia sprach dann zu Gott:
„Herr, höre mir zu.
Höre, was meine Gegner sagen.
Soll man etwa Böses mit Gutem vergelten?
Denn sie haben eine Grube für mich gegraben.
Gedenke, wie ich vor dir bestanden habe,
wie ich für sie eingetreten bin,
um deinen Zorn von ihnen abzuwenden“.



Evangelium

Lesung vom heiligen Evangelium nach dem hl. Matthäus 

Matthäus 20, 17-28

In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern nach Jerusalem unterwegs war, nahm er die Zwölf beiseite und sagte zu ihnen: „Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf, und der Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden; sie werden ihn zum Tod verurteilen und an die Heiden ausliefern, damit sie ihn verspotten, geißeln und kreuzigen; aber am dritten Tag wird er auferstehen“.

Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen an Jesus heran, verneigte sich vor ihm und stellte ihm eine Bitte vor. Er sprach zu ihr: „Was willst du?“ Sie antwortete: „Sprich, dass diese meine beiden Söhne einer zu deiner Rechten und der andere zu deiner Linken sitzen dürfen in deinem Reich.“ Jesus erwiderte: „Ihr wisst nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?“ Sie sprachen zu ihm: „Wir können es.“ Er sprach zu ihnen: „Meinen Kelch werdet ihr trinken; dass sie aber einer zu meiner Rechten und einer zu meiner Linken sitzen, steht nicht in meiner Macht zu vergeben; es ist für die bestimmt, für die mein Vater es bestimmt hat“.

Als die anderen zehn das hörten, wurden sie unwillig über die beiden Brüder. Jesus aber rief sie herzu und sprach: „Ihr wisst, dass die Herrscher der Völker über sie gebieten und die Großen ihre Macht über sie ausüben. So soll es unter euch nicht sein. Wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht; wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele“.

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