Tabernakel mit geweihten Hostien gestohlen in einer Pfarrei in Valencia

Tabernakel mit geweihten Hostien gestohlen in einer Pfarrei in Valencia

Das Erzbistum Valencia hat den Diebstahl des Tabernakels mit den heiligen Gestalten in der Pfarrei San Francisco de Asís de Manises angezeigt, einen Akt, den es als „schwerwiegend beleidigend gegenüber dem Herrn und dem Glauben des Volkes Gottes“ bezeichnet.

Im offiziellen Kommuniqué informiert das Erzbistum, dass der Tabernakel mit den eucharistischen Gaben, eine Patene, Weinkaraffen und Leuchter gestohlen wurden. Die Schwere des Vorfalls beschränkt sich nicht auf den materiellen Wert der gestohlenen Objekte, sondern betrifft direkt das Zentrum des sakramentalen Lebens der Kirche: die reale Präsenz Christi in der Eucharistie.

Aufruf zur Buße und Rückgabe der Gestalten

Das Erzbistum hat die Täter des Diebstahls ausdrücklich zur Buße und zur Rückgabe des Gestohlenen aufgefordert, „insbesondere die eucharistischen Gaben“. Das Kommuniqué betont den sakrilegischen Charakter des Akts, der den Glauben der christlichen Gemeinschaft tief verletzt.

Angesichts des Geschehenen hat der Erzbischof von Valencia, Mons. Enrique Benavent, die Gläubigen der Diözese aufgefordert, Akte der Wiedergutmachung und der Liebe zu Jesucristo, der in der Eucharistie gegenwärtig ist, zu vollziehen. Ebenso hat er dazu aufgerufen, beim Herrn Barmherzigkeit für diejenigen zu erbitten, die den Diebstahl begangen haben, und daran erinnert, dass Christus vom Kreuz aus den Vater um Vergebung für seine Verfolger bat.

Eucharistiefeier der Wiedergutmachung am 7. März

Als Reaktion auf diesen schweren Angriff auf das Heilige wird der Erzbischof am kommenden 7. März um 19:00 Uhr eine Eucharistiefeier der Wiedergutmachung in der Pfarrei San Francisco de Asís de Manises leiten.

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