Evangelium des Tages 26. Februar 2026 – Matthäus 7, 7-12

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Ester 

Ester 4, 17n. p-r. aa-bb. gg-hh

In jenen Tagen suchte die Königin Ester, da ein tödliches Unheil ihr Volk bedrohte, Zuflucht beim Herrn und warf sich mit ihren Mägden zur Erde nieder, von früh bis spät. Dann flehte sie den Herrn an und sprach:

„Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, du bist gesegnet! Schütze mich, denn ich bin allein und habe keinen Helfer als dich, Herr, und ich setze mein Leben aufs Spiel.

Herr, ich weiß aus den Büchern, die uns unsere Väter hinterlassen haben, dass du die rettest, die dir treu sind. Hilf mir nun, denn ich habe keinen anderen als dich, Herr und Gott.

Hilf mir, Herr, denn ich bin hilflos. Lege richtige Worte in meinen Mund, wenn ich vor dem Löwen stehe, und lass mich ihm gefallen, damit sein Herz sich gegen unseren Feind wendet, zu dessen und seiner Mithelfer Verderben.

Mit deiner Macht, Herr, befreie uns von unseren Feinden. Wandle unser Weinen in Freude um und lass unsere Leiden uns das Leben erlangen“.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach dem heiligen Matthäus 

Mt 7, 7-12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so findet ihr; klopft an, so wird euch aufgetan. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Welcher ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein geben würde? Und wenn er um einen Fisch bittet, ob er ihm eine Schlange geben würde? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten.

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Darin besteht das Gesetz und die Propheten“.

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