Heiner Wilmer wird zum neuen Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz gewählt

Heiner Wilmer wird zum neuen Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz gewählt

Der Bischof von Hildesheim, Mons. Dr. Heiner Wilmer SCJ, wurde am 24. Februar 2026 als neuer Präsident der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Er folgt damit Mons. Dr. Georg Bätzing im Amt nach und wird die Präsidentschaft für die nächsten sechs Jahre ausüben.

Wie die Deutsche Bischofskonferenz mitgeteilt hat, wird Wilmer die öffentliche Vertretung des deutschen Episkopats übernehmen, eine Funktion, die dem Präsidenten gemäß den Statuten der Organisation zukommt.

Kirchlicher und akademischer Werdegang

Heiner Wilmer wurde am 9. April 1961 in Schapen (Emsland) geboren. 1980 trat er in die Kongregation der Priester vom Heiligsten Herzen Jesu (SCJ) ein und legte 1985 seine ewige Profess ab. Er wurde am 31. Mai 1987 in Freiburg zum Priester geweiht.

Zwischen 1987 und 1993 absolvierte er Studien in Rom und Freiburg. Anschließend übernahm er verschiedene Positionen als Lehrer und Ausbilder in Meppen, Vechta und im Bronx-Viertel in New York. Später war er Direktor des Gymnasiums Leoninum in Handrup.

Zwischen 2007 und 2015 war er Provinzial der deutschen Provinz der Priester vom Heiligsten Herzen in Bonn und anschließend bis 2018 Generaloberer der Kongregation in Rom.

Am 6. April 2018 wurde er von Papst Franziskus zum Bischof von Hildesheim ernannt und empfing am 1. September desselben Jahres die Bischofsweihe.

Seit September 2021 leitete Wilmer die Kommission für soziale und gesellschaftliche Fragen innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz. Zudem war er von 2019 bis 2024 Präsident der Deutschen Kommission Justitia et Pax.

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