Die Kathedrale von Toledo beherbergt das Sinfonische Werk von Kiko Argüello im VIII. Centenario

Die Kathedrale von Toledo beherbergt das Sinfonische Werk von Kiko Argüello im VIII. Centenario

Die Primatkathedrale von Toledo beherbergte am Sonntag, den 22. Februar, die Präsentation des Sinfonischen Werks von Kiko Argüello im Rahmen der commemorativen Veranstaltungen zum VIII. Jahrhundert der Legung des ersten Steins der gotischen Kathedrale.

Wie die Erzdiözese von Toledo mitteilte, versammelte das Konzert mehr als 1.500 Personen und konnte auch über den diocesanen Fernsehsender verfolgt werden. Unter den Teilnehmern fielen zahlreiche neocatechumenale Gemeinschaften der Erzdiözese besonders auf.

Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung durch den Dechant der Kathedrale, Juan Pedro Sánchez Gamero, gefolgt von einem Gebet des Erzbischofs von Toledo, Francisco Cerro Chaves. Kiko Argüello stellte das Werk persönlich vor und erläuterte seine spirituelle und katechetische Dimension.

Zwei Werke, die sich auf die Passion und das martyrische Zeugnis konzentrieren

Das Sinfonische Werk besteht aus El Sufrimiento de los Inocentes und El Mesías. Das Erste schlägt eine musikalische Reflexion über die Passion Christi und den Schmerz der Jungfrau Maria vor. Das Zweite, konzipiert als sinfonisches Gedicht für Klavier, Chor und Orchester, ist in drei Sätze gegliedert —Aquedah, Hijas de Jerusalén und El Mesías, León para vencer— und ist den christlichen Märtyrern gewidmet.

Während der Präsentation bezog sich Argüello auf die Märtyrer der religiösen Verfolgung in den Dreißigern in Toledo, erinnerte insbesondere an die Mitglieder des diocesanen Klerus, die ihr Leben verloren, und hob das Zeugnis des Verzeihens hervor, das viele von ihnen ablegten.

Musikalische Leitung und künstlerische Besetzung

Die musikalische Leitung oblag dem Maestro Tomáš Hanus, der Erfahrung auf internationalen Bühnen wie der Bayerischen Staatsoper, der Pariser Oper, dem Teatro Real in Madrid oder der Scala in Mailand hat. Der Pianist Claudio Carbó und der Chorleiter Abraham Sánchez vervollständigten das künstlerische Team.

Die Aufführung oblag dem Sinfonieorchester und dem Chor des Neocatechumenalen Weges, bestehend aus etwa 180 Musikern unterschiedlicher Nationalitäten, die freiwillig teilnahmen.

Internationale Laufbahn des Werks

Dieses Sinfonische Werk wurde zuvor auf verschiedenen internationalen Bühnen präsentiert, darunter das Teatro Verdi in Triest und der Auditorio „Parque de la Música“ in Rom, sowie in verschiedenen kulturellen Räumen in Spanien und anderen Ländern.

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren