Evangelium des Tages 23. Februar 2026 – Matthäus 25, 31-46

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Levitikus

Levitikus 19, 1-2. 11-18

In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose: „Rede zur Versammlung der Söhne Israels und sage zu ihnen: ‚Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. Ihr sollt nicht stehlen. Ihr sollt nicht lügen und euch nicht gegenseitig betrügen. Ihr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwören; das wäre eine Entweihung des Namens eures Gottes. Ich bin der Herr.

Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken und nicht ausbeuten. Du sollst den Lohn des Tagelöhners, der für dich arbeitet, nicht bis zum Morgen zurückhalten. Du sollst den Tauben nicht verfluchen und dem Blinden keinen Stein in den Weg legen. Du sollst deinen Gott fürchten. Ich bin der Herr.

Du sollst in deinem Urteil nicht ungerecht sein, weder dem Armen günstig noch dem Mächtigen nachgebend. Du sollst deinen Nächsten mit Gerechtigkeit richten. Du sollst nicht klatschen unter deinem Volk und nicht gegen das Leben deines Nächsten zeugen. Ich bin der Herr.

Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen. Du sollst ihn zurechtweisen, damit du nicht Schuld auf dich lädst wegen seiner Sünde. Du sollst dich nicht rächen und keinen Groll hegen gegen die Söhne deines Volkes. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr‘ “.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 25, 31-46

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Herrscherthron sitzen. Und vor ihm werden alle Völker versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken trennt. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zu seiner Linken.

Dann wird der König zu denen zur Rechten sagen: ‚Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, nehmt den königlichen Anteil in Besitz, der euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an; denn ich hungerte und ihr gabt mir zu essen, ich dürstete und ihr gabt mir zu trinken, ich war Gast und ihr nahmt mich auf, ich war nackt und ihr kleideten mich, ich war krank und ihr besuchtet mich, ich war im Gefängnis und ihr kamt zu mir.‘ Die Gerechten werden antworten: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich, durstig und gaben dir zu trinken? Wann sahen wir dich als Gast und nahmen dich auf, oder nackt und kleideten dich? Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ Und der König wird ihnen antworten: ‚Amen, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen geringsten meiner Brüder, das habt ihr mir getan.‘

Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln; denn ich hungerte und ihr gabt mir nicht zu essen, ich dürstete und ihr gabt mir nicht zu trinken, ich war Gast und ihr nahmt mich nicht auf, nackt und ihr kleideten mich nicht, krank und im Gefängnis und ihr besuchtet mich nicht.‘

Dann werden auch sie antworten: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig, als Gast oder nackt, krank oder im Gefängnis und wir haben dir nicht gedient?‘ Dann wird er ihnen antworten: ‚Amen, ich sage euch: Was ihr einem von diesen Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan.‘ Und diese werden in die ewige Strafe eingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben“.

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