Evangelium des Tages 22. Februar 2026 – Matthäus 4,1-11

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Genesis 

Genesis 2, 7-9; 3, 1-7

Der Herr Gott formte den Menschen aus Staub vom Boden und blies ihm den Odem des Lebens in die Nase; so wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann pflanzte der Herr Gott im Osten den Garten Eden und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Der Herr Gott ließ aus dem Boden allerlei Bäume hervorsprießen, verlockend anzusehen und gut zur Nahrung, und mitten im Garten den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die der Herr Gott gemacht hatte. Sie sprach zur Frau: „Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft nicht essen von allen Bäumen im Garten?“

Die Frau antwortete der Schlange: „Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur vom Baum mitten im Garten hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und ihn nicht berühren, sonst sterbt ihr.“

Darauf sagte die Schlange zur Frau: „Ganz und gar nicht; ihr sterbt nicht! Aber Gott weiß: Am Tag, da ihr davon esst, gehen euch die Augen auf und ihr werdet sein wie Gott und erkennen, was gut und böse ist.“

Da sah die Frau, dass für den Baum die Frucht gut war zur Nahrung, dass er eine Lust für die Augen war und verlockend, um klug zu werden. Sie nahm von seiner Frucht, aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet und sie merkten, dass sie nackt waren. Sie nähten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

Römer 5, 12. 17-19

Brüder und Schwestern: Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und so kam der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten.

Denn wenn durch die Sünde eines einzigen Menschen der Tod geherrscht hat, dann um wie viel mehr werden jetzt, durch einen einzigen Menschen, Jesus Christus, die herrschen im Leben, die den überfließenden Gnadenerweis empfangen und gerecht gemacht werden.

Zusammengefasst: Wie durch die Sünde eines einzigen Menschen, Adams, das Urteil über alle Menschen zum Tod kam, so kommt jetzt durch die Gerechtigkeit eines einzigen Menschen, Jesu Christi, für alle Menschen die Rechtfertigung, die zum Leben führt. Denn wie durch den Ungehorsam des einen die vielen zu Sündern gemacht wurden, so werden durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 4, 1-11

In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht wird. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher vor ihn hin und sprach: „Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass diese Steine Brot werden.“ Er aber antwortete: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt“.

Da führt ihn der Teufel in die heilige Stadt mit und stellt ihn auf das Dach des Tempels und spricht zu ihm: „Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dich befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest“. Jesus sprach zu ihm: „Es steht auch geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen“.

Darauf führt ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: „Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“ Da sprach Jesus zu ihm: „Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“.

Da verließ ihn der Teufel, und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.

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