Der Heilige Stuhl wird nicht am „Board of Peace“ von Trump teilnehmen

Der Heilige Stuhl wird nicht am „Board of Peace“ von Trump teilnehmen

Der Heilige Stuhl wird sich nicht dem sogenannten „Board of Peace“ anschließen, einer Initiative, die von der US-Administration vorangetrieben wird, nachdem er das Angebot in den letzten Wochen geprüft hat. Dies bestätigte am Dienstag der Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Rahmen des bilateralen Treffens in Rom mit der italienischen Regierung zum Anlass des Jahrestags der Lateranpakte, wie Vatican News berichtete.

Ende Januar hatte der Vatikan angegeben, dass er die Einladung prüfe, um sich diesem internationalen Organismus zur Krisenbewältigung anzuschließen, insbesondere im Kontext von Gaza. Nun ist die offizielle Position klar: Es wird keine Teilnahme geben.

Eine Entscheidung basierend auf der eigenen Natur des Heiligen Stuhls

Parolin erklärte, dass die Ablehnung der besonderen Natur des Heiligen Stuhls entspringt, die sich von der der Staaten unterscheidet. Er wies darauf hin, dass es „kritische Fragen“ gibt, die Vorbehalte erzeugen, insbesondere in Bezug auf den bestehenden multilateralen Rahmen.

Der Staatssekretär erinnerte daran, dass im internationalen Bereich vor allem die Organisation der Vereinten Nationen die globalen Krisen managt, ein Punkt, den der Vatikan in seiner Unterscheidung als relevant betrachtet.

Internationaler Kontext und Besorgnis über die Ukraine

Während seiner Erklärungen äußerte Parolin auch Besorgnis über die Situation in der Ukraine, da der vierte Jahrestag des Beginns des Konflikts naht. Er erkannte eine Atmosphäre des Pessimismus angesichts des Mangels an signifikanten Fortschritten hin zur Frieden und äußerte geringe Erwartungen an unmittelbare Ergebnisse der laufenden Gespräche.

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