Mexiko wird eines der höchsten Kreuze der Welt errichten, das das des Valle de los Caídos übertrifft.

Mexiko wird eines der höchsten Kreuze der Welt errichten, das das des Valle de los Caídos übertrifft.

Das Erzbistum Monterrey fördert den Bau eines monumentalen Kreuzes der Barmherzigkeit mit einer Höhe von 170 Metern auf dem Gipfel des Cerro de la Loma Larga, ein Projekt, das sich zu einem sichtbaren Zeichen des katholischen Glaubens im metropolitanen Gebiet entwickeln soll, wie das mexikanische Medium Desde la Fe berichtet.

Ein sichtbares Symbol in der gesamten Stadt

Die Struktur wird auf einem Sporn der Sierra Madre Oriental errichtet, der zwischen den Gemeinden Monterrey und San Pedro Garza García liegt, mit dem Ziel, dass das Symbol der Erlösung durch Jesucristo von verschiedenen Punkten der Stadt aus betrachtet werden kann. Das Projekt ist Teil des sogenannten Denkmals der Barmherzigkeit, das als heiliger Raum konzipiert ist, der an die Liebe Gottes und die Präsenz der Santa María de Guadalupe erinnert.

Die Initiative wird zudem als Opfergabe anlässlich zweier für die Kirche relevanter Gedenkfeiern präsentiert: die 500 Jahre des Guadalupano-Ereignisses, das 2031 gefeiert wird, und die 2000 Jahre der Passion, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die für 2033 geplant sind.

Abmessungen und internationale Projektion

Das Kreuz der Barmherzigkeit wird aus Beton mit Stahlkern gebaut und eine Gesamthöhe von 170 Metern erreichen, mit Armen von 90 Metern Länge. Die Basis wird eine Größe von 12 mal 12 Metern haben, während das Kreuz der Arme 8 mal 8 Meter und die obere Verkleidung 7 mal 7 Meter beträgt. Diese Proportionen werden es ermöglichen, dass die Struktur von weiten Bereichen des metropolitanen Gebiets von Monterrey aus sichtbar ist.

Falls es gemäß dem angekündigten Projekt realisiert wird, würde das Kreuz die Höhe desjenigen im Valle de los Caídos in Spanien übertreffen, das 150 Meter misst, und sich unter den höchsten monumentalen Kreuzen der Welt im christlichen Bereich einreihen. Dieser Fakt würde die internationale Dimension des Denkmals und seine Projektion als religiöser Referenzpunkt verstärken.

Liturgisches Design und theologisches Symbolismus

Das Design wurde Fray Gabriel Chávez de la Mora anvertraut, einem Architekten und benediktinischen Mönch, der für seinen Beitrag zur liturgischen Architektur bekannt ist und der Autor des Projekts der Neuen Basilika von Guadalupe in Mexiko-Stadt ist. Der Auftrag wurde dem Erzbistum vor seinem Tod im Dezember 2022 übergeben.

Laut den verbreiteten Informationen hat der Erzbischof von Monterrey, Monsignore Rogelio Cabrera López, Kriterien festgelegt, dass das Kreuz in den meisten Teilen des metropolitanen Gebiets sichtbar sein solle und dass sein Design an sich eine Katechese darstelle.

Im Zentrum der Struktur wird eine eucharistische Kapelle für die perpetuelle Anbetung eingerichtet, die als „Eucharistisches Herz“ des Monuments konzipiert ist. Das Design integriert ein Glas-Element, das diese Zentralität Christi in der Eucharistie symbolisiert.

Zusätzlich werden zwei Streifen aus blauem und rotem Licht das Kreuz durchlaufen, in Bezug auf das Wasser und das Blut, das aus der Seite Christi floss, als Zeichen seiner Barmherzigkeit, während ein Lichtstrahl die Struktur von einem Ende zum anderen durchdringt, als Darstellung Christi, des Lichts der Welt.

Am Fuß des Kreuzes ist der Bau eines Tempels geplant, in dem die Gläubigen den Sakramenten nahekommen und einen bildenden Rundgang unternehmen können, der den Zugang zu den Armen der Struktur einschließt.

Spirituelles und soziales Ziel

Laut den vom Erzbistum verbreiteten Informationen hat das Denkmal der Barmherzigkeit die Ziele, Gott für seine Liebe zu danken und zu loben, den Glauben und die Hoffnung zu stärken und die konkrete Auslebung der Barmherzigkeit im Alltag zu fördern.

Das Projekt umfasst zudem eine soziale und materielle Dimension, indem es Effekte wie die urbane Integration der Umgebung, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung der lokalen Entwicklung und eine größere internationale Projektion von Monterrey im Zusammenhang mit diesem neuen religiösen Referenzpunkt vorsieht.

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