Die Chinesische Bischofskonferenz der katholischen Kirche, eine vom Staat anerkannte Institution —aber nicht vollständig von der Heiligen Stuhl—, hat ihren ausdrücklichen Rückhalt für die jüngsten Maßnahmen Pekings geäußert, die die staatliche Kontrolle über den Klerus verstärken und Priester und Ordensleute der katholischen Kirche zwingen, ihre Pässe abzugeben, um ihre Bewegungen im Land zu kontrollieren. Dies berichtet das italienische Medium Il Timone, das die institutionelle Relevanz dieser Position hervorhebt.
Die bischöfliche Erklärung führt ein bedeutendes Element in die Anwendung der neuen administrativen Vorschriften ein, da sie nicht nur eine staatliche Maßnahme darstellt, sondern auch eine formelle Billigung durch die vom Staat anerkannte kirchliche Struktur.
Zustimmung zu den „nationalen und öffentlichen Interessen“
Laut veröffentlichten Informationen hat die Bischofskonferenz am 4. Februar ihren Rückhalt für die staatlichen Vorschriften bekundet und bekräftigt, dass die religiöse Praxis an die „nationalen und öffentlichen Interessen“ des Landes angepasst werden muss.
Die Erklärung stützt sich auf Artikel 40 der Verordnung über religiöse Angelegenheiten, der festlegt, dass kollektive Aktivitäten in offiziell registrierten Orten stattfinden müssen und unter der ausschließlichen Leitung von vom Staat autorisiertem Klerus, und das ministerielle Handeln denen verbietet, die nicht im offiziellen System eingetragen sind.
Diese Position festigt die Linie der institutionellen Kooperation zwischen der offiziellen Kirche und den zivilen Behörden im Rahmen der geltenden Religionspolitik.
Sinisierung und Druck auf die nicht registrierten Gemeinschaften
Die bischöfliche Unterstützung passt in die Politik der „Sinisierung“, die Präsident Xi Jinping seit 2013 vorantreibt und die darauf abzielt, die Religionen in den ideologischen und juristischen Rahmen zu integrieren, der vom Kommunistischen Partei definiert ist.
In diesem Kontext sehen sich katholische Gemeinschaften, die außerhalb der staatlichen Registrierung bleiben —traditionell mit direkter Treue zu Rom verbunden—, einer zunehmend restriktiven Situation gegenüber, mit möglichen Sanktionen, die Bußgelder, Schließung von Kultstätten und Inhaftierungen umfassen.
Verschiedene internationale Organisationen haben auf den zunehmenden Druck auf die Religionsfreiheit in China hingewiesen und das Land unter denen mit den höchsten Einschränkungen für Christen eingeordnet.