Evangelium des Tages 30. Januar 2026 – Markus 4, 26-34

Erste Lesung

Lesung aus dem zweiten Buch Samuel 

2 Samuel 11, 1-4. 5-10. 13-17

Zu der Zeit des Jahres, in der die Könige auszogen, um Krieg zu führen, sandte David Joab mit seinen Offizieren und ganz Israel gegen die Ammoniter. Sie schlugen sie und belagerten Rabba.

David aber war in Jerusalem geblieben. Eines Abends stand er von seinem Schlaf auf und ging auf dem Dach des Königspalastes umher; von dort sah er eine Frau, die sich wusch. Sie war eine sehr schöne Frau. David ließ Erkundigungen über diese Frau einholen, und man sagte ihm: „Das ist Batseba, die Tochter Eliams, die Frau des Hethiters Uria.“ David sandte Boten, um sie zu holen. Er brachte sie in sein Haus und schlief mit ihr. Die Frau wurde schwanger und ließ David sagen: „Ich bin schwanger.“

Da sandte David eine Botschaft an Joab: „Lass Uria, den Hethiter, kommen.“ Joab tat, wie ihm befohlen war, und als Uria vor David trat, fragte der König nach Joab, nach dem Heer und nach dem Stand des Krieges. Dann sagte er: „Geh hinab in dein Haus und lagere dich bei deiner Frau.“ Uria ging aus dem Palast des Königs, und der König ließ ihm ein Geschenk nachschicken. Uria aber blieb über Nacht bei der Tür des Königspalastes bei den Dienern seines Herrn und ging nicht in sein Haus. Man meldete David: „Uria ist nicht in sein Haus gegangen.“ Am nächsten Tag lud David ihn zum Essen ein und machte, dass er betrunken wurde. Am Abend ging Uria hinaus und blieb wieder bei den Dienern seines Herrn über Nacht und ging nicht in sein Haus.

Am nächsten Morgen schrieb David einen Brief an Joab und schickte ihn mit Uria. Darin hieß es: „Stell Uria an den gefährlichsten Platz des Kampfes und lass ihn allein stehen, damit er getötet wird.“ Joab, der die Stadt belagerte, stellte Uria den tapfersten Verteidigern gegenüber. Die Belagerten machten einen Ausfall gegen Joab, und einige aus dem Heer Davids starben, darunter Uria, der Hethiter.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Markus 4, 26-34

In jener Zeit sagte Jesus zu den Massen: „Das Reich Gottes gleicht einem Mann, der Samen aufs Feld sät: Er schläft nachts und steht des Tages auf, und der Same keimt und treibt empor – wie, das weiß er nicht. Die Erde bringt von selbst die Frucht hervor: zuerst die Halme, dann Ähren, dann volle Körner in den Ähren. Wenn die Frucht reif ist, legt der Mann die Sichel an, denn die Zeit der Ernte ist gekommen.“

Und er sagte: „Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Womit es darstellen? Es gleicht einem Senfkorn, das, wenn es gesät wird auf die Erde, das kleinste von allen Samen der Erde ist; wenn es aber gesät ist, geht es auf und wird zum größten Gewächs und treibt Äste, die so groß sind, dass die Vögel unter seinem Schatten nisten können.“

Mit vielen solchen Gleichnissen sprach er das Wort zu ihnen, so wie sie es zu hören vermochten. Ohne Gleichnis sprach er nicht zu ihnen; den eigenen Jüngern aber erklärte er alles, wenn sie allein waren.

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