Evangelium des Tages 26. Januar 2026 – Markus 3, 22-30

Erste Lesung

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus

2 Timoteo 1, 1-8

Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, gemäß der Verheißung des Lebens, das in Christus Jesus ist, an Timotheus, den geliebten Sohn. Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn.

Wenn ich nachts und tags in meinen Gebeten deiner gedenke, danke ich Gott, dem ich mit reinem Gewissen diene, wie ich es von meinen Vorfahren gelernt habe.

Ich kann deine Tränen beim Abschied nicht vergessen und sehne mich danach, dich wiederzusehen, um mit Freude erfüllt zu werden, denn ich erinnere mich an deinen aufrichtigen Glauben, diesen Glauben, den deine Großmutter Lois und deine Mutter Eunike hatten und den ich überzeugt bin, dass du auch hast.

Darum ermahne ich dich, das Geschenk Gottes, das du durch meine Handauflegung erhalten hast, wieder anzufachen. Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Schäm dich also nicht, von unserem Herrn Zeugnis abzulegen, noch schäm dich meiner, der ich seinetwegen gefangen bin. Nimm vielmehr mit mir die Leiden hin für das Evangelium, gestützt auf die Kraft Gottes.

 



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus 

Marcos 3, 22-30

In jener Zeit sagten die Schriftgelehrten, die aus Jerusalem gekommen waren, über Jesus: „Er ist von Beelzebul besessen, dem Fürsten der Dämonen, und darum kann er die Dämonen austreiben“.

Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: „Wie kann Satan Satan austreiben? Wenn ein Reich entzweit ist, kann es nicht bestehen. Wenn ein Haus entzweit ist, kann es nicht bestehen. Ebenso, wenn Satan sich gegen sich selbst empört und entzweit ist, kann er nicht bestehen, sondern es ist um ihn geschehen. Niemand kann in das Haus eines starken Mannes einbrechen und sein Gerät berauben, wenn er den starken Mann nicht zuvor bindet; dann aber kann er das Haus plündern.

Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschen vergeben werden und alle Lästerungen, mit denen sie lästern; wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.“ Er sprach das, weil sie sagten: „Er hat einen unreinen Geist.“

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren