Evangelium des Tages 25. Januar 2026 – Matthäus 4,12-23

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja 

Jesaja 8, 23b–9, 3

Früher hatte der Herr das Land Sebulon und das Land Naftali gedemütigt; doch in Zukunft wird er den Weg ans Meer, jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden mit Herrlichkeit erfüllen.

Das Volk, das im Finstern wandelte,
sah ein großes Licht;
über denen, die in der Schattenland wohnten,
strahlte ein Licht auf.

Du hast dein Volk vermehrt
und seine Freude groß gemacht.
Sie freuen sich vor dir
wie die Freude bei der Ernte,
sie jubeln, wie man jubelt,
wenn man Beute verteilt.

Denn du hast sein drückendes Joch zerbrochen,
den Stab auf seinen Schultern,
den Knauf des Peinigers,
wie am Tag von Midian.

Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther

1 Korinther 1, 10-13. 17

Brüder und Schwestern: Ich ermahne euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einmütig seid und keine Spaltungen unter euch gibt; seid vollkommen eins im Denken und im Urteil.

Es ist mir, liebe Brüder und Schwestern, von Chloes Leuten zu Ohren gekommen, dass Streit unter euch herrscht. Ich meine das: Jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, oder „zu Apollos“, oder „zu Kephas“, oder „zu Christus“. Ist Christus geteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden? Seid ihr etwa im Namen des Paulus getauft worden?

Denn Christus hat mich nicht gesandt zum Taufen, sondern zum Verkünden des Evangeliums; und das nicht mit kluger Rede, damit nicht das Kreuz des Christus zunichte werde.



Evangelium

Lesung vom heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 4, 12-23

Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, zog er sich nach Galiläa zurück; er verließ Nazaret und ließ sich in Kafarnaum am See nieder, im Gebiet von Sebulon und Naftali, damit sich erfüllte, was der Prophet Jesaja verkündet hat:

Land Sebulon und Naftali, der Weg ans Meer, jenseits des Jordan, Galiläa der Heiden. Das Volk, das im Finstern wandelte, sah ein großes Licht; über denen, die in der Schattenland wohnten, strahlte ein Licht auf.

Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“

Als er einmal am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder: Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas. Sie warfen das Netz ins Meer, denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen!“ Sofort ließen sie die Netze und folgten ihm nach. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes. Sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und flickten ihre Netze. Er rief sie, und sie ließen sogleich das Boot und ihren Vater stehen und folgten ihm nach.

Und er zog umher in ganz Galiläa; er lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Leiden im Volk.

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