Papst Leo XIV empfing am Freitag, den 23. Januar, im Apostolischen Palast Ihre Königlichen Hoheiten den Großherzog Guillaume V. und die Großherzogin Stephanie von Luxemburg. Nach der Audienz beim Pontifex hielten die Souveräne ein Treffen in der Staatssekretariat mit Kardinal Pietro Parolin ab, begleitet von Monsignore Paul Richard Gallagher, dem Verantwortlichen für die Beziehungen zu den Staaten.
Begegnung im Vatikan mit dem Großherzoglichen Haus
Die Mitteilung des vatikanischen Pressesaals betont den herzlichen Charakter des Besuchs und ordnet den Austausch in den guten bilateralen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Luxemburg ein. In den Gesprächen wurden auch die Beziehungen zwischen Kirche und Staat angesprochen, ein üblicher Punkt in diesem Typ von diplomatischen Begegnungen, insbesondere in europäischen Ländern, wo die kirchliche Präsenz eine bedeutende Rolle im sozialen und Bildungsbereich spielt.
Sozialer Zusammenhalt und Erziehung der Jugend
Die offizielle Mitteilung hebt hervor, dass während der Gespräche in der Staatssekretariat auf Themen von gemeinsamen Interesse hingewiesen wurde. Darunter fallen der soziale Zusammenhalt und die Erziehung der Jugend, zwei Fragen, die in der Agenda des Heiligen Stuhls eine zentrale Stelle einnehmen, wenn es mit europäischen Regierungen zu tun hat, in einem Kontext kultureller Fragmentierung und Debatte über das Bildungsmodell.
Würde des Lebens und der menschlichen Person
Die Mitteilung erwähnt ausdrücklich die Wahrung der Würde des Lebens und der menschlichen Person als eines der behandelten Themen. Die Formulierung weist auf eine konstante Achse in der vatikanischen Diplomatie hin, die zeitgenössische politische Debatten mit der Verteidigung des Lebens, der Familie und der intrinsischen Würde jeder Person verknüpft, unabhängig von ihrer sozialen Lage, Herkunft oder Lebensphase.
Aktuelle internationale Lage und europäischer Kontext
Das Treffen endete mit einem Austausch von Meinungen zu aktuellen internationalen Angelegenheiten, mit besonderer Berücksichtigung des europäischen Szenarios. Der Pressesaal detailliert die konkreten Themen nicht, aber die Erwähnung bestätigt das Interesse des Heiligen Stuhls, den politischen und sozialen Kurs des Kontinents eng zu verfolgen, in einer Zeit innerer Spannungen, migrationsbedingter Herausforderungen und geopolitischer Umstrukturierungen.