Evangelium des Tages 21. Januar 2026 – Markus 3,1-6

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch Samuel 

1 Samuel 17, 32-33. 37. 40-51

In jenen Tagen sprach David zu Saul: „Herr, lass dein Herz seinetwegen nicht verzagen. Dein Knecht will hingehen und mit ihm kämpfen.“ Saul erwiderte ihm: „Du kannst nicht zu diesem Philister gehen, um mit ihm zu kämpfen; denn du bist noch ein Jüngling, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend an.“ David antwortete: „Der Herr, der mich von der Klaue des Löwen und von der Klaue des Bären errettet hat, der wird mich auch von der Hand dieses Philisters erretten.“ Saul sprach zu ihm: „So geh hin, und der Herr sei mit dir!“

David nahm den Stab in die Hand, den er zu treiben pflegte; er wählte fünf glatte Kieselsteine aus dem Bach und legte sie in den Hirtenbeutel, in seine Tasche, und mit der Schleuder in der Hand ging er auf den Philister zu. Der Philister kam, vor ihm her sein Waffenträger, und näherte sich David. Der Philister musterte ihn und sah, dass er ein Jüngling war, rotblond und von schöner Gestalt, und er verachtete ihn und sprach: „Bin ich ein Hund, dass du mit Stöcken und Steinen gegen mich kommst?“ David erwiderte: „Nein. Du bist schlimmer als ein Hund.“ Da fluchte der Philister David bei seinen Göttern und sprach: „Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes geben.“

David sprach zu ihm: „Du kommst zu mir mit Schwert und Speer und Schild; ich aber komme zu dir im Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du geschmäht hast. Heute wird dich der Herr in meine Hand geben; ich will dich schlagen und dir den Kopf abhauen und die Leichen der Philister den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes hinwerfen. So wird die ganze Welt erkennen, dass es einen Gott in Israel gibt, und diese ganze Versammlung wird erkennen, dass der Herr nicht Schwert noch Speer braucht, um zu siegen; denn es ist ein Krieg des Herrn, und er wird euch in unsere Hand geben.“

Als der Philister sich aufmachte und herankam, David entgegen, eilte David ihm entgegen, tat die Hand in die Tasche, nahm einen Stein heraus, schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn. Der Stein drang in seine Stirn, und er fiel mit dem Gesicht zur Erde.

So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf ihn und tötete ihn, ohne Schwert in der Hand zu haben. David lief hin und trat zu dem Philister, nahm dessen Schwert, zog es aus der Scheide, tötete ihn und hieb ihm den Kopf ab. Als die Philister sahen, dass ihr Held tot war, flohen sie.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Marcos 3, 1-6

In jener Zeit ging Jesus in die Synagoge; und es war dort ein Mensch, der die Hand hatte verdorrt. Die Pharisäer beobachteten ihn, ob er am Sabbat heilen würde, um ihn anklagen zu können. Er sprach zu dem Mann, der die Hand verdorrt hatte: „Steh auf und tritt in die Mitte!“

Und er sprach zu ihnen: „Was ist erlaubt am Sabbat: Gutes tun oder Böses tun, das Leben retten oder töten?“ Sie aber schwiegen. Und er sah sie zornig an und betrübt über die Verstocktheit ihrer Herzen und sprach zu dem Mann: „Strecke deine Hand aus!“ Er streckte sie aus, und seine Hand wurde gesund.

Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten sogleich Rat mit den Herodianern gegen ihn, wie sie ihn umbringen könnten.

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