Evangelium des Tages 19. Januar 2026 – Markus 2, 18-22

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch Samuel

1 Samuel 15, 16-23

In jenen Tagen sagte Samuel zu Saul: „Ich will dir mitteilen, was der Herr mir diese Nacht gesagt hat.“ Er erwiderte: „Was hat er dir gesagt?“ Samuel fuhr fort: „Während du in deinen eigenen Augen gering warst, hat er dich nicht zum Fürsten über Israel gemacht? Der Herr hat dich zum König über Israel gesalbt. Er hat dir befohlen, einen Feldzug gegen die Amalekiter zu führen, und dir gesagt: ‚Zieh hin und verbanne diese Sünder; führe Krieg gegen sie, bis du sie vernichtet hast.‘ Warum hast du denn nicht der Stimme des Herrn gehorcht und dich mit der Beute behalten, indem du tatest, was dem Herrn missfiel?“

Saul antwortete Samuel: „Doch, ich habe der Stimme des Herrn gehorcht. Ich habe den Feldzug ausgeführt, den er mir befohlen hat. Ich habe Agag, den König von Amalek, gefangen genommen und die Amalekiter vernichtet. Das Volk aber hat von der Beute die besten Schafe und Rinder genommen, um sie dem Herrn, unserem Gott, in Gilgal zu opfern.“

Samuel aber sagte: „Meinst du, der Herr habe mehr Gefallen an Brandopfern und Schlachtopfern als am Gehorsam gegenüber seinem Wort? Gehorsam ist besser als Opfer, Aufmerksamkeit besser als Fett von Widdern. Frevel ist wie der Sünde der Wahrsagerei, und Eigenwille ist wie Götzendienst und Bilderverehrung. Weil du das Wort des Herrn verworfen hast, verwirft er dich als König.“



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus 

Markus 2, 18-22

Einst fasteten die Jünger des Johannes und der Pharisäer. Da kamen einige von ihnen zu Jesus und fragten ihn: „Warum fasteten die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer, deine Jünger aber nicht?“

Jesus antwortete ihnen: „Können die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten. Es kommt aber die Zeit, da wird der Bräutigam von ihnen weggenommen werden, und an jenem Tag werden sie fasten.

Niemand näht einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleid; denn der Einsatz reißt ab vom alten Kleid, und die Lücke wird noch größer. Und niemand gießt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und Wein und Schläuche gehen zugrunde. Sondern neuen Wein in neue Schläuche.“

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