Die Reaktion der Kirche, durch das Bistum Córdoba, nach dem schweren Eisenbahnunfall von Adamuz war schnell und sichtbar auf institutioneller und assistentieller Ebene. Der Bischof, Monsignore Jesús Fernández, hat öffentlich seine Kondolenz und seine Nähe zu den Familien der Verstorbenen und zu den Verletzten ausgedrückt, und die Pfarrei San Andrés hat ihre Türen offen gehalten, um die Betroffenen aufzunehmen. Es wurden Unterstützungsräume eingerichtet, Lebensmittel für die ersten Bedürfnisse bereitgestellt und zahlreiche Nachbarn und Gläubige haben sich in der Nacht engagiert, um die Aufnahme vorzubereiten, Öfen anzuzünden und Hilfe aus den Pfarr- und kommunalen Räumlichkeiten zu organisieren.
All das ist positiv und notwendig und zeigt eine Kirche, die dem Territorium nahe ist. Allerdings ist es in einer Tragödie mit schweren Verletzten und Verstorbenen unvermeidlich, mindestens in der Kommunikation – und vielleicht auch in der Planung – einen wichtigen Mangel in der geistlichen und sakramentalen Betreuung zu benennen. Die verbreitete Information hat den Fokus auf die materielle Aufnahme gelegt, aber bisher nicht in ihren offiziellen Kanälen explizit und überprüfbar die Mobilisierung verfügbarer Priester, eine verstärkte Präsenz in Krankenhäusern und den Zugang zu den Sakramenten für diejenigen, die es wünschen, konkretisiert.
Während kircheneigene Medien wie COPE die spontane Mobilisierung von Psychologen zur Begleitung von Opfern und Angehörigen hervorgehoben haben, ist nicht klar geworden, ob die Pfarrer der Region koordiniert mobilisiert wurden, ob die Präsenz von Priestern in den Krankenhäusern, die Verletzte aufnehmen, verstärkt wurde, oder ob es eine spezifische und dauerhafte Telefonnummer gibt, um geistliche und sakramentale Betreuung anzufordern. Es ist vernünftig anzunehmen, dass dieser Dienst erbracht wird, aber in einer Notlage dieser Größenordnung reicht es nicht aus, es zu vermuten: Es ist ratsam, es klar, organisiert und zugänglich zu kommunizieren.
Für viele Verletzte und Angehörige ist die geistliche Betreuung eine dringende Notwendigkeit, insbesondere wenn der Prognose schwerwiegend ist oder sogar Opfer am Unfallort eingeklemmt sind. So wie medizinische Schichten verstärkt oder psychologische Teams aktiviert werden, sollte auch präzise erklärt werden, dass Priester verfügbar sind, um zu begleiten, die Sakramente zu spenden und spirituell zu stützen, wer es wünscht, in voller Koordination mit den offiziellen Einrichtungen.
Aus einer propositiven Sicht und unter Wertschätzung der schnellen Reaktion der Pfarrei und der Freiwilligen könnte die Antwort des Bistums mit konkreten und kommunizierbaren Maßnahmen verstärkt werden: explizite Ankündigung der Mobilisierung des Klerus der betroffenen Region, Information über die Verstärkung der Krankenhausseelsorge in den Zentren, die Verletzte aufnehmen, und Bereitstellung klarer Kontaktkanäle für unmittelbare geistliche Betreuung. Es geht nicht darum, die materielle Hilfe abzuwerten, sondern daran zu erinnern, dass die spezifische Mission der Kirche in einer solchen Tragödie vor allem sakramental ist.
