León XIV empfing am Morgen des 17. Januar im Apostolischen Palast den Fürsten Alberto II. von Monaco in einer Audienz, die mit offiziellen Gesprächen in der Staatssekretariat fortgesetzt wurde.
Begegnung im Vatikan und Dialog mit der Staatssekretariat
Nach der Audienz beim Pontifex hielt der monegassische Fürst ein Treffen mit dem Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen. Das Format der Veranstaltung —päpstliche Audienz gefolgt von diplomatischen Kontakten— spiegelt den institutionellen Charakter des Besuchs und die Kontinuität des bilateralen Kanals zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Fürstentum wider.
„Gute bilaterale Beziehungen“ und die historische Rolle der Kirche im Fürstentum
Die von der Pressestelle des Heiligen Stuhls veröffentlichte Notiz betonte den guten Zustand der Beziehungen zwischen beiden Seiten und erwähnte ausdrücklich den „historischen und signifikanten Beitrag“ der katholischen Kirche zum sozialen Leben Monacos. Die Botschaft weist auf eine etablierte Kooperation und ein stabiles Verständnisrahmen hin, in dem die kirchliche Präsenz nicht auf das Religiöse beschränkt ist, sondern Teil der öffentlichen Identität des Fürstentums ist.
Umwelt, humanitäre Hilfe und Würde der Person
Im Verlauf der Gespräche wurden Themen von gemeinsamem Interesse angesprochen. Darunter der Umweltschutz, die humanitäre Hilfe und die Verteidigung und Förderung der menschlichen Würde, drei Bereiche, die der Heilige Stuhl gewöhnlich in den Mittelpunkt seiner internationalen Agenda stellt und in denen Monaco ein Bild von Engagement und Hingabe projizieren möchte.
Austausch über die internationale Aktualität: Frieden, Sicherheit und Naher Osten
Das Kommuniqué fügt hinzu, dass es auch einen Austausch von Meinungen über die globale Lage gab, mit besonderer Aufmerksamkeit auf Frieden und Sicherheit, und konkrete Verweise auf die Situation im Nahen Osten und in einigen Regionen von Afrika. Ohne ins Detail zu gehen, deutet die Formulierung auf einen diplomatischen Dialog hin, der sich auf Konfliktherde und Szenarien konzentriert, in denen humanitäre Krisen, regionale Sicherheit und politische Stabilität aufeinandertreffen.
