Evangelium des Tages 17. Januar 2026 – Markus 2, 13-17

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch Samuel 

1 Sam 9, 1-4. 10. 17-19; 10, 1

Es war ein Mann aus dem Stamm Benjamin mit Namen Kis. Er war ein mächtiger Mann. Er hatte einen Sohn namens Saul, einen jungen Mann von schöner Gestalt. Unter den Israeliten gab es keinen schöneren als ihn. Er war der Größte von allen, und niemand reichte ihm bis zur Schulter.

Eines Tages gingen Kis die Eselinnen verloren, und er sagte zu seinem Sohn Saul: „Nimm einen der Knechte mit und geh die Eselinnen suchen.“ Sie durchstreiften die Berge von Efraïm und die Landschaft Salischa, fanden sie aber nicht; sie durchzogen das Gebiet von Schaalim, und sie waren nicht dort; dann das Land Benjamin, und auch dort fanden sie sie nicht. Da machten sie sich auf den Weg in die Stadt, in der Samuel, der Mann Gottes, wohnte. Als Samuel Saul sah, sagte der Herr zu ihm: „Dies ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe. Er wird mein Volk regieren.“

Saul trat zu Samuel, der am Stadttor stand, und sagte: „Zeig mir bitte, wo der Seher wohnt.“ Samuel antwortete: „Ich bin der Seher. Geh vor mir her zum Heiligtum hinauf und iss heute Abend mit mir. Morgen früh werde ich dich entlassen und dir alles sagen, was in deinem Herzen ist.“

Am nächsten Tag, frühmorgens, nahm Samuel das Horn mit dem Öl, goss es Saul über den Kopf, küsste ihn und sagte: „Der Herr hat dich zum Fürsten über Israel, sein Volk, gesalbt. Du wirst über das Volk des Herrn herrschen und es von den Feinden erretten, die es ringsum bedrängen.“



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus 

Mk 2, 13-17

In jener Zeit ging Jesus wiederum hinaus an den See; die ganze Menge folgte ihm, und er lehrte sie. Als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zollhaus sitzen, und er sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Und er stand auf und folgte ihm.

Während Jesus in Levis Haus zu Tisch lag, kamen viele Zöllner und Sünder dazu und lagen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch; denn es waren viele, die ihm nachfolgten. Als die Schriftgelehrten von den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, fragten sie seine Jünger: „Warum isst und trinkt euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern?“

Als Jesus das hörte, sprach er zu ihnen: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder.“

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