Die Diözese Turin hat eine neue digitale Leseerfahrung des Bildes des Heiligen Tuchs vorgestellt, die von überall auf der Welt und von Mobiltelefon, Tablet oder PC aus zugänglich ist; Papst Leo XIV war der Erste, der sie am Freitag, den 9. Januar 2026, während einer Audienz im Apostolischen Palast ausprobierte, bei der sie vom Kardinal Roberto Repole, Erzbischof von Turin und päpstlichem Hüter des Tuchs, präsentiert wurde.

Das Tool, integriert in das Projekt «Avvolti», ermöglicht es, das Bild des Heiligen Tuchs auf dem Bildschirm zu „durchlaufen“ und Details —wie das Gesicht oder die Dornenkrone— zu vergrößern, mit Erklärungen und Links zu den evangelischen Passagen der Passion.
Der Zugriff erfolgt über das Internet durch avvolti.org ohne ein spezifisches Gerät zu benötigen: Smartphone, Tablet oder Computer. Das Angebot zielt darauf ab, das Heilige Tuch dem großen Publikum näherzubringen „ohne den Ernst“ der Texte und Bilder zu mindern, aber mit einem Format, das für Nicht-Spezialisten gedacht ist.
Vom „Tavolo“ 1:1 in Turin zu einer weltweiten Plattform
Diese „globale“ Version entsteht aus einer vorherigen Erfahrung, die in Turin während des Jubiläums 2025 gezeigt wurde: ein „Stand“ von Avvolti, installiert in der Piazza Castello, wo eine digitale Leseerfahrung des Heiligen Tuchs im Maßstab 1:1 auf einem „Tisch“ von fünf Metern präsentiert wurde. Laut der Diözese erhielt diese Installation mehr als 30.000 Besucher aus 79 Ländern in acht Tagen (vom 28. April bis 5. Mai). Nun ist dieser gleiche Pfad —angepasst— im Netz verfügbar.
Kardinal Repole rahmt den Launch in ein Programm der „synodalen Pastoral“ —bezogen auf das Heilige Tuch— ein, das 2024 begonnen wurde, mit Avvolti als Achse des Jubiläumsjahres 2025. Die Diözese kündigt an, dass in den kommenden Monaten neue Initiativen vorbereitet werden, um einen Weg zu gestalten, der zum Jubiläum 2033 führt.
