Evangelium des Tages 15. Januar 2026 – Markus 1, 40-45

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch Samuel

1 Samuel 4, 1-11

Es geschah in jener Zeit, dass die Philister sich versammelten, um gegen Israel Krieg zu führen, und die Israeliten zogen ihnen entgegen. Sie lagerten bei Eben-Eser, und die Philister lagerten bei Afek. Die Philister stellten sich zur Schlacht gegen Israel auf. Es kam zum Kampf, und Israel wurde geschlagen und erlitt viertausend Tote. Das Heer zog ins Lager zurück, und die Ältesten von Israel fragten sich: „Warum hat der Herr uns heute die Philister schlagen lassen? Lasst uns die Lade des Bundes des Herrn aus Silo herbringen, damit sie in unsere Mitte komme und uns von unseren Feinden rette“.

Sie sandten hin und holten die Lade des Herrn der Heerscharen, die über den Cherubim thront, aus Silo. Die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, begleiteten die Lade.

Als die Lade des Bundes ins Lager einzog, jauchzten alle Israeliten mit solch großem Jubelgeschrei, dass die Erde erbebte. Als die Philister das Geschrei hörten, sprachen sie: „Was bedeutet dieses laute Geschrei im Lager der Hebräer?“ Und sie erfuhren, dass die Lade des Herrn ins Lager gekommen war.

Da fürchteten sich die Philister. Sie sprachen: „Ihre Götter sind ins Lager gekommen. Wehe uns! So etwas ist uns noch nie widerfahren. Wer wird uns aus der Hand dieser mächtigen Götter erretten? Das sind die Götter, die Ägypten mit allerlei Plagen geschlagen haben. Fasst Mut, Philister, und seid Männer, damit wir nicht den Israeliten dienen müssen, wie sie uns gedient haben. Kämpft wie Männer!“.

Die Philister kämpften, und Israel wurde geschlagen. Alle Israeliten flohen in ihre Zelte. Es war eine gewaltige Niederlage, bei der Israel dreißigtausend Fußsoldaten verlor. Die Lade Gottes wurde erbeutet, und Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, starben.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Markus 1, 40-45

In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn auf den Knien: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen.“ Jesus erbarmte sich seiner, streckte die Hand aus, berührte ihn und sprach zu ihm: „Ich will es: Sei rein!“ Sofort wich der Aussatz von ihm, und er war rein.

Und er schickte ihn weg und gebot ihm streng: „Sage es niemandem etwas davon; sondern geh hin, zeige dich dem Priester und bringe für deine Reinigung dar, was Mose geboten hat, zur Zeugnisgabe für sie.“

Er aber ging weg und fing an, es viel und überall zu verkünden, sodass Jesus nicht mehr öffentlich in die Stadt gehen konnte, sondern draußen an einsamen Orten blieb; und sie kamen von überallher zu ihm.

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