Evangelium des Tages 14. Januar 2026 – Markus 1, 29-39

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Buch Samuel

1 Samuel 3, 1-10. 19-20

In jener Zeit, als der junge Samuel dem Herrn unter Eli diente, ließ sich das Wort des Herrn nur selten vernehmen, und Visionen waren rar.

Elis Augen hatten sich geschwächt, und er konnte fast nichts mehr sehen. Eines Nachts, als die Lampe des Herrn noch nicht erloschen war, lag Eli in seiner Kammer, und Samuel lag in seiner, im Heiligtum, wo die Lade Gottes war. Da rief der Herr Samuel. Er antwortete: „Hier bin ich.“ Er lief zu Eli und sagte: „Hier bin ich. Warum hast du mich gerufen?“ Eli antwortete: „Ich habe dich nicht gerufen. Leg dich wieder schlafen.“ Samuel ging und legte sich schlafen. Da rief der Herr wieder Samuel, und er stand auf, ging zu Eli und sagte: „Hier bin ich. Warum hast du mich gerufen?“ Eli antwortete: „Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Leg dich wieder schlafen.“

Samuel kannte den Herrn noch nicht, denn das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden. Zum dritten Mal rief der Herr Samuel. Er stand auf, ging zu Eli und sagte: „Hier bin ich. Warum hast du mich gerufen?“

Da erkannte Eli, dass der Herr den Jüngling rief, und sagte zu Samuel: „Geh und leg dich schlafen. Wenn dich jemand ruft, dann antworte: ‚Sprich, Herr, dein Diener hört.‘“ Samuel ging und legte sich schlafen.

Da kam der Herr wieder und rief wie zuvor: „Samuel, Samuel!“ Er antwortete: „Sprich, Herr; dein Diener hört.“

Samuel wuchs heran, und der Herr war mit ihm. Alles, was der Herr zu ihm sprach, ließ er sich erfüllen. Ganz Israel, von Dan bis Beerscheba, erkannte, dass Samuel als Prophet des Herrn bestätigt war.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Markus 1, 29-39

In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge und ging mit Jakobus und Johannes in das Haus von Simon und Andreas. Die Schwiegermutter Simons lag im Bett mit Fieber, und sogleich sagten sie ihm davon. Er trat zu ihr, ergriff ihre Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr, und sie diente ihnen.

Am Abend, als die Sonne unterging, brachten sie alle Kranken und Besessenen zu ihm, und die ganze Stadt drängte sich vor der Tür. Er heilte viele Kranke mit den verschiedensten Leiden und trieb viele Dämonen aus; aber er ließ die Dämonen nicht reden, weil sie wussten, wer er war.

In der Frühe, als es noch dunkel war, stand Jesus auf, ging hinaus und begab sich an einen einsamen Ort, um dort zu beten. Simon und seine Gefährten suchten ihn, und als sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: „Alle suchen dich.“ Er antwortete ihnen: „Lasst uns in die nächsten Ortschaften gehen, damit ich auch dort predige; dazu bin ich gekommen.“ Und er ging durch ganz Galiläa, predigte in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.

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