León XIV empfängt María Corina Machado im Vatikan inmitten der venezolanischen Krise

León XIV empfängt María Corina Machado im Vatikan inmitten der venezolanischen Krise

Papst Leo XIV empfing am Montag, den 12. Januar, María Corina Machado, eine der Hauptführerinnen der venezolanischen Opposition, zu einer privaten Audienz im Vatikan, wie der Heilige Stuhl im offiziellen Bulletin der Audienzen mitteilte, ohne weitere Details zu geben.

Das Treffen findet zu einem Zeitpunkt hoher Spannungen in Venezuela statt. Die US-amerikanische Militäroperation, die mit der Gefangennahme des Präsidenten Nicolás Maduro endete, hat ein Szenario der Unsicherheit und politischen Umgestaltung geschaffen, wobei die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez als amtierende Präsidentin übernimmt.

Vor diesem Hintergrund hat Leo XIV Nähe zum venezolanischen Volk gezeigt. In seiner Ansprache vor dem diplomatischen Korps des Vatikans am 9. Januar, verurteilte der Pontifex den Einsatz von Gewalt in der internationalen Politik und betonte die Notwendigkeit, die Souveränität und den Willen des venezolanischen Volkes zu respektieren, und plädierte für den Respekt der Menschenrechte und die Gerechtigkeit inmitten der Krise.

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Die Audienz findet zudem nur wenige Tage vor dem Treffen von Machado mit dem US-Präsidenten Donald Trump statt, wie der Präsident selbst ankündigte, um die Gefangennahme von Maduro, seiner Frau und die politische Zukunft Venezuelas in diesem besonders komplexen Prozess zu besprechen.

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