Evangelium des Tages 12. Januar 2026 – Markus 1, 14-20

Erste Lesung

Anfang des ersten Buches Samuel 

1 Samuel 1, 1-8

Es war ein Mann in Rama, aus dem Stamm Ephraim, namens Elkana, der zwei Frauen hatte, Hanna und Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber nicht. Jedes Jahr stieg Elkana von seiner Stadt aus nach Silo hinauf, um den Herrn der Heerscharen anzubeten und ihm Opfer darzubringen. Dort wohnten die zwei Söhne Elis, Hofni und Pinhas, Priester des Herrn.

Wenn er sein Opfer darbrachte, gab Elkana Peninna und jedem ihrer Söhne ihren Anteil; Hanna aber gab er eine doppelte Portion, weil er sie besonders liebte, obwohl der Herr ihr keine Kinder geschenkt hatte. Peninna, ihre Rivalin, verhöhnte sie ständig wegen ihrer Unfruchtbarkeit, und das geschah Jahr für Jahr, wenn sie zum Haus des Herrn hinaufzogen. Peninna demütigte und quälte sie, und Hanna weinte und wollte nicht essen.

Einmal sagte Elkana zu ihr: „Hanna, warum weinst du und willst nicht essen? Warum ist dein Herz traurig? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?“



Evangelium

Lesung des heiligen Evangeliums nach dem heiligen Markus 

Markus 1, 14-20

Nach der Verhaftung des Johannes des Täufers ging Jesus nach Galiläa, um das Evangelium Gottes zu verkünden, und er sagte: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt am Evangelium!“

Jesus ging am See von Galiläa entlang, da sah er Simon und seinen Bruder Andreas, die ihre Netze im See auswarfen; denn sie waren Fischer. Jesus sprach zu ihnen: „Folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen!“ Sogleich verließen sie die Netze und folgten ihm nach.

Ein wenig weiter sah er Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus; sie waren in ihrem Boot und flickten die Netze. Er rief sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit den Tagelöhnern im Boot zurück und gingen mit Jesus fort.

Hilf Infovaticana, weiter zu informieren