Evangelium des Tages 8. Januar 2026 – Lucas 4

Erste Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Johannes

1 Joh 4,19–5,4

Liebe Kinder: Wir lieben Gott, weil er uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott“ und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht. Und wir haben dieses Gebot von Jesus erhalten: Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben.

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Messias ist, ist von Gott geboren. Jeder, der den Vater liebt, liebt auch dessen Kinder. Wir wissen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten; denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Und seine Gebote sind nicht schwer, weil jeder, der von Gott geboren ist, die Welt überwindet. Und unser Glaube ist es, der uns den Sieg über die Welt gegeben hat.



Evangelium

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Lukas 4:14-22

Zu jener Zeit kehrte Jesus mit der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück. Er lehrte in den Synagogen; alle lobten ihn, und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.

Er kam auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Er ging in die Synagoge, wie es seine Gewohnheit war am Sabbat, und stand auf, um vorzulesen. Man reichte ihm das Buch des Propheten Jesaja; er entrollte es und fand die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen die Frohe Botschaft zu bringen, den Gefangenen die Befreiung zu verkünden und den Blinden die Sehkraft, die Unterdrückten in Freiheit zu setzen und das Gnadenjahr des Herrn auszurufen.

Er rollte das Buch zusammen, gab es dem Diener zurück und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er zu reden und sagte: „Heute ist dieser Schriftabschnitt, den ihr gehört habt, erfüllt.“

Alle bejahten ihn und staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund kamen.

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