Die Venezolanische Bischofskonferenz (CEV) verbreitete am 3. Januar 2026 eine Nachricht in ihren sozialen Medien, die an das Volk Gottes gerichtet ist, in der sie auffordert, die Ereignisse, die das Land durchlebt, mit Gelassenheit, Weisheit und Stärke zu erleben, sowie in der Beharrlichkeit im Gebet für die nationale Einheit zu verharren.
In der kurzen Mitteilung äußern die Bischöfe ihre Nähe und Solidarität mit den verletzten Personen und den Familien derjenigen, die im Kontext der jüngsten Ereignisse ums Leben gekommen sind. In diesem Sinne bitten sie Gott, dem venezolanischen Volk die Gnade zu gewähren, die Situation mit innerem Frieden und geistlicher Stärke zu bewältigen.
Die CEV ruft auch explizit dazu auf, die christliche Hoffnung und das inbrünstige Gebet für den Frieden zu intensivieren, sowohl in den Herzen als auch in der Gesellschaft, und betont die Notwendigkeit, jede Form von Gewalt abzulehnen. Laut der Nachricht sollen sich die Hände der Venezolaner dem Begegnen und der gegenseitigen Hilfe öffnen, als Weg, die Krise zu überwinden.
Darüber hinaus weisen die Bischöfe darauf hin, dass die Entscheidungen, die im öffentlichen Bereich getroffen werden, immer auf das Wohl des Volkes ausgerichtet sein müssen, und appellieren an die moralische Verantwortung derer, die Entscheidungsbefugnis im Land haben.
Die Nachricht schließt mit einer Anrufung der Fürsprache der Jungfrau Maria unter dem Titel Unserer Lieben Frau von Coromoto ab, damit sie das venezolanische Volk auf seinem Weg begleite.
