Evangelium des Tages 4. Januar 2026 – Matthäus 2, 1-12

Erste Lesung

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch des Ekklesiastikus 

Jesaja 60, 1-6

Steh auf und leuchte, Jerusalem,
denn dein Licht ist gekommen
und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir.
Siehe, Finsternis bedeckt die Erde
und dicke Dunkelheit die Völker;
über dir aber strahlt der Herr,
und seine Herrlichkeit erscheint an dir.
Die Völker wandern zu deinem Licht
und die Könige zum Glanz deines Morgens.

Hebe die Augen und sieh umher:
Alle versammeln sich und kommen zu dir;
deine Söhne kommen von fern, deine Töchter werden auf Armen getragen.
Dann wirst du das strahlend vor Freude sehen;
dein Herz wird jubeln und weit werden,
wenn die Reichtümer des Meeres sich auf dich ergießen
und die Schätze der Völker zu dir gebracht werden.
Eine Menge Kamele wird dich überschwemmen und junge Trampeltiere
aus Midian und Efa.
Alle aus Saba kommen,
sie bringen Weihrauch und Gold
und verkünden die Lobpreisungen des Herrn.

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Epheser

Epheser 3, 2-3a. 5-6

Brüder: Ihr habt gehört von der Verwaltung der Gnade Gottes, die mir für euch übertragen wurde. Durch Offenbarung wurde mir dieses Geheimnis kundgetan, das in früheren Zeiten den Menschen nicht kundgetan wurde, das aber jetzt durch den Geist seinen heiligen Aposteln und Propheten offenbart worden ist: nämlich dass die Heiden durch das Evangelium Mit-Erben sind und Glieder des gleichen Leibes und Mitleid an der Verheißung in Christus Jesus.



Evangelium

Lesung vom heiligen Evangelium nach Matthäus

Matthäus 2, 1-12

Jesus wurde in Bethlehem in Judäa geboren, in den Tagen des Königs Herodes. Da kamen Weise aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.“

Als er das hörte, erschrak der König Herodes, und ganz Jerusalem mit ihm. Er berief alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: „In Bethlehem in Judäa, denn so steht es geschrieben beim Propheten: Und du, Bethlehem im Land Juda, bist keineswegs die Geringste unter den führenden Städten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden wird.

Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und ließ sich von ihnen den genauen Zeitpunkt angeben, an dem der Stern erschienen war, und schickte sie nach Bethlehem mit den Worten: „Geht und erkundigt euch sorgfältig nach dem Kind! Wenn ihr es gefunden habt, berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige.“

Nachdem sie dem König zugehört hatten, machten sie sich auf den Weg, und plötzlich ging der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, vor ihnen her, bis er sich über dem Ort niederließ, wo das Kind war. Als sie den Stern wieder sahen, wurden sie von überströmender Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und fanden das Kind mit Maria, seiner Mutter; sie warfen sich nieder und huldigten ihm. Dann öffneten sie ihre Schatzkästen und brachten ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Weil sie im Traum gewarnt wurden, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

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