Der Senat der argentinischen Nation hat kürzlich ein katholisches Oratorium in seinem institutionellen Sitz unter dem Patronat von Santa María Antonia de Paz y Figueroa, bekannt als Mamá Antula, eingeweiht, wie die argentinische Zeitung La Prensa berichtete.
Die Zeremonie wurde von der Vizepräsidentin der Nation und Präsidentin des Senats, Victoria Villarruel, geleitet und mit der Anwesenheit kirchlicher Autoritäten sowie Vertreter des institutionellen Bereichs begleitet.
Anwesenheit ziviler und kirchlicher Autoritäten
Unter den Teilnehmern der Zeremonie befanden sich der Apostolische Nuntius in Argentinien, Monsignore Mirosław Adamczyk; der Generalvikar des Erzbistums Buenos Aires, der Priester Pedro Cannavó; sowie Verantwortliche aus verschiedenen Bereichen des Senats, darunter die Generaldirektoren für Kultur, Internationale Beziehungen und Institutionelle Beziehungen.
Die Einweihung fand im Rahmen einer formellen Veranstaltung im Sitz der Oberkammer statt.
Ein Raum für Gebet im parlamentarischen Sitz
Das neue Oratorium ist als Raum für Gebet und Besinnung im Gebäude des Senats eingerichtet. Wie La Prensa berichtet, ist die Initiative in die Anerkennung der historischen Verwurzelung des Katholizismus im institutionellen Leben Argentiniens eingebettet.
In diesem Zusammenhang erinnert das Medium daran, dass die Argentinische Nationalverfassung die Religionsfreiheit gewährleistet und gleichzeitig festlegt, dass der Staat den katholischen apostolischen römischen Kult unterstützt.
Marienanrufungen aus verschiedenen Provinzen
Nach der Einweihung erklärte die Vizepräsidentin Victoria Villarruel, dass das Oratorium schrittweise marianische Anrufungen einführen werde, die verschiedene Provinzen des Landes repräsentieren, im Einklang mit dem föderalen Charakter des Senats.
Unter den genannten Anrufungen befinden sich die Virgen de Itatí, Nuestra Señora del Valle de Catamarca und die Virgen de Luján, mit der Absicht, dass jede Provinz in diesem gemeinsamen Raum vertreten sein kann.
