Nigeria: Die Diözese von Kontagora bestätigt, dass 50 entführte Schüler entkommen konnten

Nigeria: Die Diözese von Kontagora bestätigt, dass 50 entführte Schüler entkommen konnten

Die Katholische Diözese von Kontagora (Nigeria) hat ein Update über die Massenentführung veröffentlicht, die in den St. Mary’s Catholic Primary and Secondary Schools in der Ortschaft Papiri stattfand, wo insgesamt 315 Personen —darunter Grundschüler, Sekundarschüler und Lehrpersonal— während eines bewaffneten Angriffs entführt wurden.

Die Mitteilung, datiert auf den 23. November 2025, berichtet, dass 50 Schüler in den Tagen nach der Entführung entkommen konnten und bereits mit ihren Familien wiedervereint wurden. Die Situation bleibt jedoch äußerst ernst: 265 Personen befinden sich weiterhin in Gefangenschaft.

Eine Massenentführung: 315 Opfer, darunter 289 Kinder

Laut der Diözese griffen die Terroristen die Schule Mitte der Woche an und verschleppten gewaltsam 289 Grundschüler14 Sekundarschüler und 12 Mitarbeiter.

Die 50 Minderjährigen, die entkommen konnten, flohen zwischen Freitag und Samstag, kehrten jedoch nicht zur Schule zurück. Die Diözese konnte ihre sichere Rückkehr durch Hausbesuche und Telefonate mit ihren Familien bestätigen.

Der Diözesansekretär, P. Jatau Luka Joseph, gibt an, dass unter den 265 noch in Gefangenschaft 239 Grundschüler, 14 Sekundarschüler und 12 Mitarbeiter der Einrichtung sind.

Das Ausmaß des Angriffs und das Drama der Familien

Die Mitteilung weist auch darauf hin, dass St. Mary’s 430 Grundschüler (davon 377 Internen) und 199 Sekundarschüler, darunter 185 Internen, hat. Diese Zahlen verdeutlichen das Ausmaß des Verbrechens und helfen, die menschliche Tragödie zu ermessen, die die Eltern, Priester und Verantwortlichen der Schule durchleben.

Die Diözese arbeitet weiter mit Behörden zusammen und bittet um Ruhe

Die Diözese versichert, eng mit Sicherheitsbehörden, lokalen Autoritäten und humanitären Organisationen zusammenzuarbeiten, um die Freilassung der Entführten zu erreichen und die erhaltenen Informationen kontinuierlich zu überprüfen.

„Wir bleiben vollständig engagiert bei der sicheren Befreiung derer, die noch in Gefangenschaft sind. Wir bitten die Öffentlichkeit, ruhig, betend und solidarisch zu bleiben“, heißt es in der Mitteilung.

Die kirchlichen Behörden betonten, dass sie die Daten weiterhin aktualisieren werden, sobald die Suchbemühungen voranschreiten.

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