Der Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre (DDF), Víctor Manuel Fernández – der übrigens heute eine Audienz beim Papst hatte – hat bereits ein Datum für das neue doktrinale Dokument des Vatikans gewidmet dem Wert der Monogamie in der christlichen Ehe: Es wird am nächsten Dienstag, den 25. November, und wird betitelt “UNA CARO. Lob der Monogamie. Doktrinale Notiz über den Wert der Ehe als exklusive Union und gegenseitige Zugehörigkeit”.
Kontext und Motivation des doktrinalen Textes
Während der Präsentation des Dokuments «Mater populi fidelis» kündigte das Dikasterium für die Glaubenslehre an, dass es diesen neuen Text vorbereitet, der sich auf die Verteidigung der Monogamie und die exklusive Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau konzentriert.
Der Ursprung der Initiative ist mit einer Anfrage afrikanischer Bischöfe verbunden, die die Notwendigkeit einer klaren Orientierung zur Polygamie stellten, die in einigen Kulturen des Kontinents noch vorhanden ist. Das neue Dokument soll den Debatten der Synoden zur Familie von 2014-2015 Kontinuität geben, ein Thema, das ebenfalls in den Studiengruppen der Synode zur Synodalität diskutiert wird.
Die Ehe als sakramentales Zeichen
Der angekündigte doktrinale Text soll eine Darstellung – theologisch und pastoral – geben, warum die Kirche die Ehe als exklusive, dauerhafte Union betrachtet, die offen für die Zeugung und das Wohl der Ehegatten und der Gesellschaft ist.
Es wird erwartet, dass das Dokument unterstreicht, dass die Kirche zwar die menschlichen und kulturellen Schwierigkeiten respektiert, aber den „ursprünglichen göttlichen Plan“ hinsichtlich der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau nicht ändern kann.