Dieser Dienstag, den 18. November, um 19:00 Uhr, findet in Madrid die Vorstellung des neuen Buches des Paters Javier Olivera Ravasi statt, La Contrarrevolución Cristera, herausgegeben von Homo Legens. Die Veranstaltung wird im Aktionssaal der Pfarrkirche Santísimo Cristo de la Victoria (Calle Fernando el Católico, 45, 28015 Madrid) stattfinden.
Das Werk des argentinischen Priesters und Historikers, der für seine Verteidigung der Tradition und seine Aufklärungsarbeit über die hispanische Christenheit bekannt ist, taucht in einen der entscheidendsten Episoden der religiösen Verfolgung des 20. Jahrhunderts ein: die Epopeia der Cristeros in Mexiko. Aber Olivera Ravasi beschränkt sich nicht auf eine chronologische Aufzählung. Im Anschluss an Jean Meyer und Pater Alfredo Sáenz geht der Autor über die bloße Schilderung der Ereignisse hinaus, um die Cristiada als direkte Konfrontation zwischen zwei Weltanschauungen darzustellen: der katholischen Kosmovision, patriotisch und tief in der mexikanischen und hispanistischen Identität verwurzelt, und der revolutionären, masonischen und laizistischen Ideologie, die versuchte, den Glauben aus der Seele des Volkes zu reißen. Dieser Zusammenstoß, so der Text, lässt sich nur voll und ganz im Rahmen der Theologie der Geschichte verstehen, in der die Stadt Gottes und die irdische Stadt unterschieden werden, wie sie von Sankt Augustinus beschrieben wird. Die radikale antichristliche Haltung, die sogar in sakrilegischen Parolen durch die Revolutionäre zum Ausdruck kam, offenbart einen spirituellen Hintergrund, der über die bloße Politik hinausgeht.
Ein Parallelismus mit anderen katholischen Heldentaten
Das Buch betont, dass der cristerische Widerstand kein isoliertes Phänomen war. In seinem Vorwort erinnert Santiago Cantera Montenegro, O.S.B. —der ehemalige Prior-Verwalter der Abtei von der Heiligen Kreuz im Tal der Gefallenen—, dass der Mut der mexikanischen Katholiken in anderen ähnlichen Heldentaten widerhallt, wie der Epopeia von La Vendée während der Französischen Revolution, die mit Grausamkeit von denselben unterdrückt wurde, die sich als Verteidiger der Freiheit ausgaben.
Cantera hebt auch den Parallelismus zwischen den Cristeros und den carlistischen Kämpfern während des Krieges von 1936-1939 hervor, insbesondere den Requetés, deren Ruf «¡Viva Cristo Rey!» an den Fronten als Symbol des Glaubens und des Widerstands widerhallte, genau so wie es so viele mexikanische Märtyrer taten, bevor sie von den revolutionären Kräften hingerichtet wurden.
Ein Werk, das den Glauben stärken will
La Contrarrevolución Cristera verbindet eine solide historische Studie mit einem doktrinären Hintergrund, der den Leser zur spirituellen Wachstum orientiert. Die Klarheit, mit der der Autor die Ereignisse darlegt, und die Kraft der martyrischen Zeugnisse machen dieses Buch zu einem Werk von großem Nutzen für viele Seelen. Unter ihnen hebt sich die Gestalt des jungen Cristero, San José Sánchez del Río, hervor, dessen unerschütterliche Treue bis zum Martyrium rührt und zu einer festeren Hingabe an Christus antreibt. Der Weg durch die Cristiada, erleuchtet durch Beispiele totaler Hingabe wie die des kleinen mexikanischen Märtyrers, bietet nicht nur historisches Wissen, sondern auch einen Ansporn, den Glauben in Zeiten der Verwirrung kohärenter zu leben.
Eine Veranstaltung, die dem Publikum offensteht
Die Vorstellung in der Pfarrkirche Santísimo Cristo de la Victoria, bekannt für ihr intensives liturgisches Leben und ihr Engagement für die katholische Bildung, wird eine Gelegenheit sein, dem Autor aus erster Hand nahe zu kommen und tiefer in einen Schlüsselmoment einzutauchen, um die religiöse Verfolgung im 20. Jahrhundert und die Aktualität des Rufs zu verstehen: «¡Viva Cristo Rey!».
