Der Erzbischof Sample gewinnt an Einfluss in der USCCB: Unterstützung für einen Bischof, der der traditionellen Messe sehr nahesteht

Der Erzbischof Sample gewinnt an Einfluss in der USCCB: Unterstützung für einen Bischof, der der traditionellen Messe sehr nahesteht

Die kürzliche Wahl des Erzbischofs Alexander K. Sample für das Komitee für Religiöse Freiheit der United States Conference of Catholic Bishops (USCCB) ist eine viel relevantere Entwicklung, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Im Gegensatz zu anderen Ländern werden in der USCCB die Bischöfe, die die Komitees bilden, nicht vom Präsidenten oder einer kleinen Gruppe ernannt: sie werden durch direkte Abstimmung des gesamten Episkopats gewählt. Dieser Umstand macht die Wahl von Sample zu einem unmissverständlichen Zeichen der Unterstützung, die er unter seinen Bischofskollegen genießt.

Und diese Unterstützung ist nicht neutral.

Alexander Sample, Erzbischof von Portland, hat sich in den letzten Jahren als einer der doktrinal festesten Hirten des nordamerikanischen Episkopats etabliert. Seine Lehre über Glaube, Moral, Liturgie und katholische Identität war stets kohärent, gelassen und tief in der Tradition verwurzelt. Seine Klarheit, gepaart mit einem zurückhaltenden Stil, hat ihm Respekt eingebracht, sogar bei Bischöfen, die nicht all seine Sensibilitäten teilen.

Einer der auffälligsten Aspekte seines Profils ist seine offene, öffentliche und positive Beziehung zur traditionellen Messe. Sample hat nicht nur die Legitimität und den geistlichen Reichtum des traditionellen Ritus verteidigt, sondern die außerordentliche Form auch in normaler pastorale Praxis gefeiert und ihr Wachstum dort gesichert, wo die Gläubigen sie in voller Gemeinschaft leben.

Dieser Umstand gewinnt in den Vereinigten Staaten besondere Relevanz, wo Summorum Pontificum seit 2007 weitgehend, stabil und mit sehr sichtbaren pastoralen Früchten umgesetzt wurde: junge Gemeinschaften, Zunahme von Berufungen, Wachstum des Pfarrlebens und eine beträchtliche Zahl von Gläubigen, die im traditionellen Ritus einen sicheren Weg sakramentalen Lebens gefunden haben.

Dass ein Bischof, der so eng mit dieser Realität verbunden ist, durch Mehrheitsabstimmung des Episkopats für ein strategisches Komitee gewählt wurde, ist zweifellos eine interne Botschaft von großer Tragweite.

Das Komitee für Religiöse Freiheit der USCCB ist kein dekoratives Gremium. Es befasst sich mit den sensibelsten Themen der Beziehung zwischen Kirche und Staat: Gewissensfreiheit, medizinischer Einspruch, Geschlechtsidentität, ideologischer Druck auf katholische Institutionen, Verteidigung der konfessionellen Bildung und Schutz des öffentlichen Kultus.

In einem Land, in dem die Religionsfreiheit Jahr für Jahr vor den Bundesgerichten verhandelt wird, ist die Wahl eines Bischofs von Samples Solidität eine bewusste Wette auf eine klare, artikulierte und feste doktrinale Linie.

Es lohnt sich zu betonen, dass diese Wahl nicht aus einer Präsidentenernennung oder internen Manövern entsteht, sondern aus der offenen Abstimmung der Bischöfe. Der US-amerikanische Episkopat – der größte der Welt – hat beschlossen, ein kritisches Gebiet einem Hirten anzuvertrauen, dessen Profil unmissverständlich in der Tradition verwurzelt ist und der eine klare Beziehung zum Aufblühen der traditionellen Messe pflegt.

In einer Zeit, in der die Kirche Spannungen hinsichtlich Liturgie, Disziplin und doktrinaler Identität erlebt, zeigt diese explizite Unterstützung für Sample, dass ein sehr signifikanter Teil des nordamerikanischen Episkopats die liturgische und doktrinale Kontinuität als wesentliche Elemente des kirchlichen Lebens bewahren möchte.

Die Präsenz des Erzbischofs Alexander Sample im Komitee für Religiöse Freiheit ist weit mehr als eine funktionale Ernennung: Sie ist eine Geste des US-amerikanischen Episkopats, die Vertrauen, Klarheit und einen Horizont doktrinaler Kontinuität offenbart. Dass ein Bischof, der für seine pastorale Nähe zur traditionellen Messe bekannt ist, diese Unterstützung in einem so strategischen Bereich erhält, ist ein beredtes Zeichen für den Kurs, den ein wichtiger Teil der nordamerikanischen Kirche beibehalten möchte.

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