León XIV empfing am Donnerstag, den 6. November 2025, den Präsidenten des Staates Palästina, Mahmoud Abbas, zu einer Audienz im Apostolischen Palast des Vatikans, anlässlich des zehnten Jahrestags des zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina unterzeichneten Globalen Abkommens. Das Treffen wurde von der Pressestelle des Heiligen Stuhls mitgeteilt.
Während des Dialogs wurde die Dringlichkeit hervorgehoben, der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu helfen und entschlossen für eine Zwei-Staaten-Lösung als Weg zum Frieden in der Region zu arbeiten. Der Pontifex forderte, den sofortigen Zugang humanitärer Hilfe nach Gaza zu erleichtern, und erinnerte daran, dass „es keine Zukunft gibt, die auf Gewalt, erzwungener Exil oder Rache basiert“.
Fokus auf humanitäre Hilfe und Frieden
Die Mitteilung des Vatikans hebt hervor, dass beide Seiten den Charakter dringend der Hilfe für die Zivilbevölkerung und das Ende der „tragischen Situation, die Gaza erlebt“ anerkannt haben. Der Papst hat die erzwungene Vertreibung und die kollektive Bestrafung verurteilt und darauf bestanden, dass „unsere Grenzen zu respektieren und die menschliche Würde zu respektieren nie gegensätzliche Ziele waren“.
Erinnern wir uns, dass León XIV in früheren Audienzen zu einem dauerhaften Waffenstillstand, der Freilassung von Geiseln und der vollen Einhaltung des humanitären Völkerrechts im Rahmen des israelisch-palästinensischen Konflikts gedrängt hatte.
Eine Begleitdiplomatie vom Vatikan aus
Die Audienz markiert einen neuen Moment in der Diplomatie des Vatikans bezüglich des Heiligen Landes. Laut den von Vatican News veröffentlichten Daten stimmten der Pontifex und die palästinensische Delegation darin überein, dass das 2015 unterzeichnete Globale Abkommen einen Rahmen für die Zusammenarbeit bietet, der in diesem Kontext humanitärer Krise erneuert werden muss. Darüber hinaus bekräftigt die Botschaft des Papstes die Rolle des Heiligen Stuhls als Akteur der Mediation und Begleitung in den Friedensprozessen.
